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Großfahndung verläuft ohne Erfolg

Mann bedroht türkischen Imbissbetreiber mit Schusswaffe

HAMELN. Die Hamelner Polizeiinspektion hat es mit einem außergewöhnlichen Kriminalfall zu tun – Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes fahnden nach einem namentlich bekannten Mann, der am Dienstagabend den Inhaber eines türkischen Imbisses mit einer Schusswaffe bedroht hat.

veröffentlicht am 25.01.2017 um 13:48 Uhr
aktualisiert am 25.01.2017 um 18:30 Uhr

Der Tatort: In diesem Döner-Lokal an der Hamelner Fischpfortenstraße hat ein Mann den Inhaber mit einer Schusswaffe bedroht. Foto: leo
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben von Oberkommissar Jens Petersen nicht bekannt. Das Opfer behauptet, es wisse nicht, was der Täter von ihm wollte. Als sicher gilt: Der Kriminelle war nicht auf Geld aus. Eine großangelegte Fahndung, an der alle verfügbaren Einheiten teilnahmen, ist ohne Erfolg verlaufen.

Gegen 19.30 Uhr hatte der Bewaffnete das kleine Döner-Lokal an der Fischpfortenstraße betreten. Mit der Pistole in der Hand sprach er einen Mitarbeiter (27) an. Er verlangte den Wirt zu sprechen. Der Angestellte rief den 45-Jährigen, der sich in einem Nebenraum aufgehalten hatte, und verließ den Gastraum. Der Täter habe mit der Waffe herumgefuchtelt und den Betreiber bedroht, erzählt Petersen. „Dann versuchte der Kriminelle, sein Opfer mit einem Faustschlag und einem Kopfstoß zu verletzen. Der Geschäftsmann konnte jedoch ausweichen. Er blieb deshalb unverletzt. Als der 45-Jährige um Hilfe rief, kehrte der Mitarbeiter zurück. Der Imbissbetreiber flüchtete auf die Straße. Der Täter verschwand durch den Hinterausgang. Nach Eingang des Notrufes leitete die Polizei eine Großfahndung ein. „Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnten wir den Verdächtigen nicht finden“, sagt Petersen. Die Fahndung nach dem Mann ist noch in vollem Gange.



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