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Bereitschaftszug überwacht Glasflaschen-Verbot / „Keine Alkoholexzesse“

Mai-Massenwanderung - Polizei im Großeinsatz

In Hameln findet zur Stunde ein größerer Polizeieinsatz statt. Am ZOB an der Stadtgalerie stehen zahlreiche Mannschaftsbusse der Bereitschaftspolizei. Am Mai-Feiertag überwachen Polizei und Ordnungsamt eine größere Wanderung junger Leute. Auch ein Beamter der Feuerwehr ist als Berater vor Ort. Es wurde unter anderem ein sogenanntes Glasflaschen-Mitnahme-Verbot erlassen.

veröffentlicht am 01.05.2019 um 09:24 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 16:01 Uhr

Ulrich Behmann

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Zur Durchsetzung des Verbots sind Kräfte der Bereitschaftspolizei Niedersachsen, angefordert worden. Im vergangenen Jahr war es zu Zwischenfällen gekommen, wobei ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde. Am ZOB klärten Vertreter der Stadt und der Polizei die etwa 450 Leute über die Regeln auf. Immer öfter seien größere Wandergruppen junger Menschen unterwegs, die in erheblichem Maße Alkohol konsumieren, hieß es im Vorfeld. „Gemeinsam appellieren wir an die Jugendlichen, auf Alkohol-Exzesse zu verzichten. Es gibt Jugendschutzgesetze, deren Einhaltung überwacht wird, zum Beispiel durch Taschenkontrollen.“ Auch in diesem Jahr habe die Stadt Hameln für die Maiwanderungen (massenhafte Gruppenwanderungen) ein Glasverbot ausgesprochen, hieß es. „Von Glasbehältnissen gehen häufig Unfallgefahren aus. In den Vorjahren sind entlang der Wege rings um die Stadt Massen von zerborstenen Glasflaschen gefunden worden. Derartige Glasscherben bilden eine Gefahr für Tiere, aber auch für uns Menschen. Die Mitnahme von Glasflaschen bei den Massenwanderungen der Jugendlichen ist daher strikt untersagt.“ Die Behörden würden auf Probleme dieser Art reagieren und nach Bedarf vor Ort Mitnahmeverbote aussprechen und Glasflaschen sicherstellen und vernichten. Außerdem bitten Stadtverwaltung und Polizei, während der Wanderungen anfallenden Müll nicht in freier Natur zu entsorgen. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden weist aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren darauf hin, dass das Betreten und Feiern auf Flächen oder an Gewässern und Teichen, die sich in Privatbesitz befinden, ohne Zustimmung des Eigentümers den Straftatbestand des Hausfriedensbruchs erfüllt. Eigentümer haben in diesem Jahr bereits im Vorfeld signalisiert, dass entsprechende Strafanträge gestellt werden.



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