weather-image
23°
Zwei Unfälle mit Lastwagen auf der A2 bei Bad Oeynhausen und Rehren / Rettungshubschrauber landen

Lkw-Fahrer stirbt nach Aufprall

BAD OEYNHAUSEN/REHREN. Gleich zwei schwere Lkw-Unfälle auf der A2 im Bereich des Schaumburger Landes haben am Mittwoch die Rettungskräfte in Atem gehalten. Zum ersten war die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica um 6.56 Uhr an das Kreuz Bad Oeynhausen, Fahrtrichtung Dortmund, alarmiert worden. Dort war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw gekommen, der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt. Er starb später im Klinikum Minden.

veröffentlicht am 18.04.2018 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 18.04.2018 um 15:03 Uhr

Durch den Aufprall auf den bulgarischen Lkw ist der Fahrer im Sattelzug aus Kassel in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerst verletzt worden. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die Feuerwehr hatte den Mann befreien müssen und einen Rettungshubschrauber angefordert.

Bei dem ersten Sattelzug handelte es sich um ein Fahrzeug aus Bulgarien, der auffahrende Sattelzug hatte ein Kennzeichen aus Kassel.

Durch den Aufprall auf den bulgarischen Lkw wurde der Fahrer im Sattelzug aus Kassel in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt. Er wurde im Führerhaus rettungsdienstlich und notärztlich versorgt, die Feuerwehr leitete die technische Rettung ein. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde die Fahrertür entfernt, Hydraulikspreizer wurden zur Vergrößerung des Raumes eingesetzt. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

270_0900_89585_lkUnfall1804_8_.jpg

Der schwerst verletzte Fahrer konnte aus dem Führerhaus befreit werden, nach weiterer Versorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 ins Klinikum Minden geflogen. Dort erlag er später seinen Verletzungen. Der Fahrer des Lkw aus Bulgarien wurde leicht verletzt und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Bad Oeynhausen transportiert.

Während der Rettungsarbeiten war die A2 vollgesperrt. Der Verkehr staute sich nach Polizeiangaben auf bis zu 20 Kilometer. Auch die Ausweichstrecken waren am Vormittag stundenlang überlastet. Noch in den Mittagsstunden war nur ein Fahrstreifen frei. Es bildete sich ein Rückstau bis Lauenau.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltet sich schwierig, die Rettungsgasse wurde erst beim Herannahen der Einsatzfahrzeuge gebildet. Auch erschwerten Busse auf dem linken Fahrstreifen und ausländische Sattelzüge das Durchkommen der Einsatzkräfte massiv.

Kurz nach 10 Uhr kam es dann auf der A 2 zwischen Rehren und Bad Eilsen Ost, Fahrtrichtung Dortmund, zu einem weiteren schweren Lkw-Unfall. Ein Silozug aus Peine und ein niederländischer Sattelzug hatten sich nach ersten Informationen auf der Autobahn touchiert und hielten deshalb auf dem Standstreifen. Ein Lkw ohne Auflieger aus Paderborn fuhr auf das Heck auf. Der Fahrer des Lkw wurde von Rettungskräften und weiteren Lkw-Fahrern versorgt und anschließend per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein gesundheitlicher Zustand war zunächst unklar. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass das Führerhaus abriss.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt