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Stahlträger reißt ab / Nachfolgendes Auto von Metallteil beschädigt

Lkw kracht gegen Unterführung an der Tunnelstraße

HAMELN. Ein hydraulischer Lastarm eines Lkw ist am Samstagmittag mit großer Wucht gegen Stahlträger der Bahnunterführung an der Tunnelstraße geprallt. Ein zentnerschweres Teil des Arms brach ab und krachte auf die Fahrbahn. Ein nachfolgender Pkw wurde von Trümmerteilen beschädigt. Während der Aufräumarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen - kurzzeitig war auch der Bahnverkehr eingestellt.

veröffentlicht am 07.05.2017 um 15:18 Uhr
aktualisiert am 08.05.2017 um 09:10 Uhr

Das Hydrauliköl wird mit Bindemittel abgestreut. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Gegen 12 Uhr Samstagmittag fuhr ein 54-jähriger Mann aus dem Auetal auf der Tunnelstraße mit dem Lastwagen in Richtung Basbergstraße. An der Eisenbahnunterführung schepperte es plötzlich gewaltig. Der Kranaufbau am Fahrzeug war gegen den Brückenüberbau geknallt, ein stählernes Bauteil fiel auf die Straße. Ein nachfolgender Autofahrer (29) aus Salzhemmendorf konnte dem vor ihn auftauchenden Hindernis gerade noch ausweichen. Der Mann riss das Steuer rum. Dennoch wurde der VW Golf wurde von herunterfallenden Metallteilen beschädigt. Eine abgerissene Mutter eines Stahlträgers zerschlug die Frontscheibe des Autos. Auch Träger des Brückenüberbaus wurden beschädigt. Ein Stahlträger war verbogen. Hydrauliköl floss auf die Fahrbahn und spritzte gegen Träger an der Decke. Die Feuerwehr rückte an, um das Öl mit Spezialbindemitteln zu bekämpfen. Eine Kehrmaschine der Stadt war ebenfalls im Einsatz. Während der Reinigungsarbeiten war die Tunnelstraße in Richtung Güterbahnhof einseitig gesperrt. Ein halbe Stunde lang fuhr auch kein Zug zwischen Hameln und Bad Münder sowie Coppenbrügge.

Ein Notfall-Manager der Deutschen Bahn inspizierte die Schäden an der für Fahrzeuge bis zu vier Metern Höhe zugelassenen Unterführung. Gegen 13 Uhr gab der Mann wieder grünes Licht für den Zugverkehr. Die beschädigten Träger lägen unter einem Fußweg und einem Rangiergleis, die anderen Gleise seien nicht betroffen, erklärte der Bahn-Mitarbeiter. Es entstand ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

2 Bilder
Feuerwehrmänner und ein Experte der Bahn inspizieren die Brücke nach dem Unfall. Foto: fn


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