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Mehr als 50 000 Euro Schaden

Lkw kracht auf B 217 in Hachmühlen gegen geparkte Autos

HACHMÜHLEN. Bei einem Unfall auf der Hachmühler Straße ist in der Nacht auf Dienstag ein Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Ein Lastwagen krachte gegen 1.20 Uhr gegen einen am Fahrbahnrand stehenden Volkswagen. Auch ein weiterer Pkw wurde schwer beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 50 000 Euro.

veröffentlicht am 09.10.2018 um 11:55 Uhr
aktualisiert am 09.10.2018 um 17:39 Uhr

Die Feuerwehr räumt Fahrzeugteile von der Bundesstraße. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ein Lastwagen-Fahrer aus Schwarmstedt war mit einem 7,5 Tonner auf der Bundesstraße 217 in Richtung Hameln unterwegs. Auf Höhe einer Kfz-Prüfstelle passierte es. Der 44-Jährige übersah einen am rechten Fahrbahnrand stehenden VW Touareg. Der Mercedes krachte dem Volkswagen ins Heck. Durch die Wucht des Aufpralls prallte der VW gegen einen Passat, schleuderte über einen Bürgersteig und kam erst an einer Betonmauer zum Stehen.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen in den Pkw. Die Fahrbahn der Bundesstraße glich einem Trümmerfeld. Kunststoffteile und Scheinwerfer lagen meterweit verstreut auf der Fahrbahn. Das Heck des VW war aufgerissen, die Frontpartie vom Lastwagen stark beschädigt. Aus einem Wagen lief Öl aus.

„Das war fast schon klar, dass so etwas wieder passiert“, sagte ein Feuerwehrmann, der in der Nacht alarmiert wurde. Der Hachmühler, der unweit der Unfallstelle wohnt, erinnerte sich an einen ähnlichen Unfall, bei dem ebenfalls geparkte Autos angefahren wurden.

Feuerwehrkräfte öffnen die Heckklappe, um eine Batterie abklemmen zu können. Foto: fn
  • Feuerwehrkräfte öffnen die Heckklappe, um eine Batterie abklemmen zu können. Foto: fn

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und band ausgelaufene Betriebsststoffe ab. Die Polizei geht von einer Unaufmerksamkeit des Lkw-Fahrers als Unfallursache aus. Er habe die abgestellten Autos nicht gesehen, habe der Mann ermittelnden Streifenbeamten erzählt. Eine erste Überprüfung des Tachos habe ergeben, dass der Lkw nicht zu schnell unterwegs war, sagte ein Beamter.

Ein Notarztteam versorgte den Fahrer. Der 44-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Sana-Klinikum nach Hameln gefahren. Ein Bergungsunternehmen rückte mit Abschleppfahrzeugen an, um die nicht mehr fahrbereiten Wagen abzutransportieren.



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