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Polizei bestätigt nun Fahndung nach Staub

LKA sucht weiter nach RAF-Hinweisen

RINTELN. Frank Federau, Pressesprecher des Landeskriminalamtes (LKA), bestätigte am Donnerstag, dass die Polizei am Mittwoch in Rinteln nach RAF-Terroristen, besonders Ernst-Volker Staub, gefahndet habe. Ein Zusammenhang mit dem gescheiterten Banküberfall auf die Sparkasse Eisbergen soll nicht bestehen.

veröffentlicht am 21.07.2016 um 14:51 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Es habe entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung gegeben. Auch, dass Staub beim Tanken erkannt worden sein soll, dementierte Federau nicht.

Thomas Bensch, Pressesprecher der Kreispolizei Minden-Lübbecke, zuständig für den Eisberger Fall darauf angesprochen, formulierte das so: „Es wäre unprofessionell, wenn wir diesen Zusammenhang nicht geprüft hätten“.

Zum gescheiterten Banküberfall in Eisbergen, erklärte Bensch auf Anfrage, gebe es keine neuen Erkenntnisse. Nach wie vor wird nach den beiden Unbekannten gesucht, die in einem silbergrauen BMW in Richtung Rinteln geflüchtet sind. Auf der Flucht soll der Beifahrer Zeugen mit einer Schusswaffe bedroht haben.

Ob sich also tatsächlich Staub im Raum Rinteln aufgehalten hat, ist weiter unklar. Dass die Polizei alarmiert war, dafür spricht, dass Polizeibeamte sowohl am Doktorsee wie am Helenensee am Donnerstag Fahndungsfotos der gesuchten RAF-Terroristen vorgelegt haben. Und zwar bevor am Doktorsee später die Polizei alarmiert worden ist. Am Doktorsee meinte man, in einem „ungepflegt aussehenden Mann im passenden Alter“, der an der Kasse vorsprach, den gesuchten Staub erkannt zu haben. Als die Polizei eintraf, war der Mann bereits verschwunden.

LKA-Sprecher Federau betonte ausdrücklich: Selbstverständlich sei das Landeskriminalamt weiter an Hinweisen aus der Bevölkerung interessiert. Es gebe auch ein aktuelles Fahndungsplakat. Auf die Frage, ob man eingrenzen könne, wo sich Staub und die anderen RAF-Terroristen aufhalten könnten, antwortete Federau: „Wir wissen es nicht.“



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