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Großalarm / Langwierige Bergung

Linienbus fängt Feuer: Busfahrer handelt vorbildlich

KIRCHOHSEN. Ein Busfahrer der Öffis hat am Dienstagabend couragiert gehandelt und durch sein vorbildliches Verhalten Schlimmeres verhindert – der Hamelner war mit vier Fahrgästen auf der Berliner Straße in Kirchohsen unterwegs, als er plötzlich bemerkte, dass am Heck des Linienbusses Rauch aufstieg.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 13:02 Uhr

Bergung nach Busbrand in Kirchohsen – mit einem großen Spezialfahrzeug wird der Havarist abgeschleppt. Das Gespann ist 28 Meter lang. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der 56-Jährige steuerte sofort eine Haltestelle an, ließ die Personen aussteigen, schnappte sich einen Pulverlöscher – und bekämpfte den Brand im Motorraum. Die ehrenamtliche Besatzung eines Einsatzleitwagens der Feuerwehr Grohnde kam in diesem Moment auf den Notfallort zu. Die Freiwilligen informierten über Funk die Leitstelle und forderten um 18.15 Uhr Verstärkung an. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden Kräfte der Feuerwehren Kirchohsen, Hagenohsen, Emmern, Grohnde, Amelgatzen, eine Drehleiter aus Hameln und eine Einheit des Gefahrgutzuges alarmiert. Nachdem die ersten Löschfahrzeuge die Berliner Straße erreicht hatten, konnten mehrere Feuerwehren die Fahrt nach Kirchohsen abbrechen. Der Busfahrer hatte das Feuer bereits erfolgreich bekämpft. „Wir haben lediglich heiße Bauteile mit Wasser kühlen müssen“, sagt Einsatzleiter Matthias Hüsing. Eingesetzt wurde auch eine Wärmebildkamera mit der Hitzequellen aufgespürt werden können..

Die Bergung des Havaristen gestaltete sich schwierig und zog sich bis 21 Uhr hin. Aus Lauenau rückten ein vierachsiger Bergungsschlepper und zwei Pannenhilfsfahrzeuge an. Das Team um Bergungsleiter Andreas Schmidt hatte alle Hände voll zu tun. Bergedienst und Truck Center arbeiteten Seite an Seite. „Ein Monteur hat die Steckachsen vom Antriebsstrang getrennt und komplett ausgebaut“, erklärt Schmidt. „Erst danach konnten wir den Bus mit der Hubbrille anheben und abschleppen.“ Das blinkende Gespann war 28 Meter lang.

Brand im Motorraum – Feuerwehrleute kühlen heiße Teile. Foto: ube


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