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Gewaltopfer noch nicht identifiziert / Mordkommission ermittelt und bittet um Hilfe

Leichenfund in der Nähe des Forsthauses Blomberg

BLOMBERG-ESCHENBRUCH. Ermittler der Mordkommission „Turm“ bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung eines Leichnams. Der Leichnam war am Sonntag, 13. Dezember, neben der Kreisstraße 61, etwa vier Kilometer von dem Forsthaus Blomberg entfernt, in einem Waldstück aufgefunden worden. Wir weisen darauf hin, dass der Anblick des Toten verstörend wirken könnte.

veröffentlicht am 16.12.2020 um 16:14 Uhr
aktualisiert am 16.12.2020 um 21:00 Uhr

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Vermutlich hatte der Leichnam bereits einige Tage dort gelegen. Eine Obduktion bestätigte am Montag den Verdacht, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Der Mann war zirka 40 bis 50 Jahre alt und 180 Zentimeter groß und 94 Kilogramm schwer. Die Augenfarbe ist braun und blau. Er trug langes, grauschwarzes, leicht gelocktes Haar, das zu einem Zopf/Pferdeschwanz gebunden werden kann. Er hatte keine Tattoos. Bekleidet war das Opfer mit einem dunkelblauen Wollmantel, einem roten Pullover, einer dunkelblauen Hose mit braunem Gürtel, er trug schwarze Schuhe (Knöchelhoch) und ein türkisfarbenes Halstuch.

Die Polizei fragt: „Wer kann Angaben zur Identität des Toten machen oder sachdienliche Hinweise zum möglichen Tathergang geben?“ Hinweise nimmt die Mordkommission „Turm“ unter der Rufnummer 0521/5450 entgegen.

Wie berichtet, hatte ein Spaziergänger am Sonntagnachmittag den grausigen Fund gemacht und der Polizei gemeldet. In der Böschung am Straßenrand, rund zwei Kilometer von dem Abzweig Forsthaus entfernt, am Rande des Waldgebietes „Turm“, lag die Leiche.

Die Polizei fragt: „Wer kann Angaben zur Identität des Toten machen oder sachdienliche Hinweise zum möglichen Tathergang geben?“ Foto: Polizei

Wie die Bielefelder Polizei und die Staatsanwaltschaft Detmold in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, habe der Notarzt den Tod festgestellt. Bei der anschließenden Leichenschau habe der Mediziner Hinweise bemerkt, die auf unnatürliche Verletzungen hindeuten.

Die Ermittler gingen recht schnell von einem Tötungsdelikt aus. Die Polizei Bielefeld richtete umgehend noch am Sonntag die Mordkommission „Turm“ ein, die nun die Umstände der Tat unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Bernd Kauschke ermittelt.

Die Kreisstraße, die kurvenreich durch den Wald führt und parallel zur B 1 „Gaffel“ verläuft, war während der Ermittlungsarbeiten und Spurensuche von Sonntag bis Montagnachmittag für den Verkehr gesperrt. Am Fundort, an dem sich Kripobeamte am Montagmorgen versammelt hatten, deutete jedoch nichts darauf hin, dass dort eine Gewalttat verübt worden ist. Der Tatort liegt möglicherweise woanders.

Die Detmolder Staatsanwältin Johanna Dämmig wollte auf Details zur Art der Verletzungen aus ermittlungstaktischen Gründen nicht eingehen. Sie sagte jedoch, dass die Obduktion des Opfers den Verdacht bestärkt habe, dass der Mann eines gewaltsamen Todes gestorben sei.

Den genauen Todeszeitpunkt konnte Dämmig nicht nennen. Der Mann habe aber wohl noch nicht allzu lange an der Kreisstraße gelegen. „Es gab noch keine Verwesungsspuren“, erklärte die Staatsanwältin.

Da die weiteren Ermittlungen zur Identität des Opfers keine Ergebnisse lieferten, entschied sich die Mordkommission nun, die Öffentlichkeit bei der Suche nach der Identität des Mannes einzuschalten.



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