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Schwerer Unfall in Benstorf

Lebensgefährlich verletzt: LKW erfasst Fahrradfahrer

BENSTORF. Ein Radfahrer ist am Mittwochnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Benstorf lebensgefährlich verletzt worden. Den ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei nach soll der Mann gestürzt und vermutlich unter den Anhänger eines Lkw geraten sein. Der Radfahrer habe schwerste Kopfverletzungen erlitten, teilte ein Oberkommissar mit.

veröffentlicht am 05.06.2019 um 18:23 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 12:30 Uhr

Polizisten sichern das Fahrrad des Verletzen. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Der Mann, dessen Identität die Polizei bis zum Redaktionsschluss nicht ermitteln konnte, war gegen 13.35 Uhr auf einem Rad unterwegs. Vermutlich sei der Radfahrer einer Gosse am Rand der Bundesstraße entlanggefahren, sagte ein Ermittler. In Höhe einer Sandsteinmauer kam es zur Begegnung mit einem Lastwagen, mit dem ein Mann aus Porta Westfalica (62) in Richtung Hildesheim unterwegs war. Als der Lastwagenfahrer den Radfahrer passiert hatte und in den rechten Außenspiegel sah, habe der Mann den auf der Fahrbahn liegenden Radfahrer bemerkt und angehalten, sagte Polizeioberkommissar Sascha Zander.

Der Polizeibeamte lobte das ausgezeichnete Verhalten von Ersthelfern, die sich sofort vorbildlich um das Unfallopfer gekümmert hatten. Allen voran ein 21 Jahre alter Auszubildende aus Klein Escherde. Marvin Barbarat war auf die Unfallstelle hinzugekommen.

Der angehende Schornsteinfeger soll auf der Straße als Helfer seinen Meister gemacht haben. „Man handelt nur noch und denkt nicht nach“, sagte der Ersthelfer. Der Radfahrer habe zunächst nicht mehr geatmet, als er sich zu ihm herunterbeugte, erzählte Barbarat. Er habe das Opfer dann in die stabile Seitenlage gebracht, berichte der Mann aus dem Landkreisreis Hildesheim.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann in eine Klinik nach Hannover geflogen. Foto: fn

Auch Rettungssanitäter des DRK in Salzhemmendorf dankten dem jungen Mann für seine Hilfe, hatten nur Lob für ihn übrig. Die Besatzungen von zwei Rettungswagen und ein Notarztteam aus dem Landkreis Hildesheim versorgten den Schwerstverletzten über eine Stunde lang, bevor der Radfahrer in den von den Kräften angeforderten Rettungshubschrauber „Christoph 4“ getragen wurde. Die Besatzung des Helikopters flog den Mann anschließend in die Medizinische Hochschule nach Hannover.

Polizeibeamte fanden bei der Spurensuche an einer Sandsteinmauer leichte Beschädigungen. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Radfahrer die Grundstücksmauer touchiert hatte, ins Straucheln kam und dann auf die Fahrbahn stürzte. Dort soll der Mann vom Anhänger des mit Pflastersteinen beladenen Lkw überrollt worden sein, teilte die Polizei mit. Der Lastwagenfahrer blieb körperlich unverletzt, stand aber unter Schock.

Ein Beamter einer Verfügungseinheit sicherte die digitalen Daten des Lkw-Fahrtenschreibers. Die Bundesstraße war während des Rettungseinsatzes und der Spurensicherung bis 17.20 Uhr voll gesperrt. gesperrt.



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