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THW-Helfer im Bergungseinsatz

Lastkahn droht zu sinken: Schweißarbeit unter Wasser

veröffentlicht am 30.08.2016 um 20:47 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:58 Uhr

Frank Neitz

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Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Das Heck des Schiffes lag bereits auf Grund. Offenbar war im maroden Stahl ein Loch entstanden. Weserwasser lief ein, flutete das Schiff..

Für die THW-Berge-Experten war der 39 Meter lange und 193 Tonnen schwere Kahn kein Unbekannter. Erst vor eineinhalb Wochen hatten die Freiwilligen das Schiff von seinem ursprünglichen Liegeplatz im Hafen an die Kaimauer seitlich der ehemaligen Wesermühlen geschleppt. Dort wird es von einem Unternehmen auseinander geschnitten und verschrottet.

„Wir haben Taucher dabei, die den Rumpf des Schiffes unter Wasser trennen. Das bereits gesunke Teil wird so vom schwimmfähigen Bereich getrennt. Später sehen wir, ob das unter Wasser liegende Teil geborgen werden muss oder bis zu einem späteren Krantermin in der Weser liegen bleiben kann“, sagte THW-Zugführer Detlev Grabbe.

Bergungstaucher Alexander Meyer durchtrennt den unter Wasser liegenden Schiffsrumpf. Foto: fn

Bergungstaucher Alexander Meyer stieg ins Weserwasser und schnitt mit einer an der Spitze rund 5000 Grad Celsius heißen Sauerstofflanze gut zehn Meter des Schiffsrumpfs durch. Pro Stunde durchtrennte der Taucher gut zwei Meter des Stahls. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.



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