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Über 3 Jahre Haft für Betrug in mehr als 70 Fällen

Lange Haftstrafe für falschen Psychotherapeuten bestätigt

Hameln/Karlsruhe (dpa). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil des Landgerichts Hannover gegen einen Mann aus Hameln bestätigt, der sich als Therapeut ausgegeben und auch praktiziert hat. Die Richter in Hannover hatten den damals 47-Jährigen im August vergangenen Jahres zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.

veröffentlicht am 01.06.2016 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Der Angeklagte hatte von 2012 bis 2015 in großem Stil Patienten behandelt. Die Kammer verurteilte ihn wegen Betrugs in mehr als 70 Fällen, unerlaubter Ausübung der Heilkunde sowie Missbrauchs von Titeln und Berufsbezeichnungen.

Der Mann hatte sich als Psychologischer Psychotherapeut ausgegeben und dabei zu Unrecht den akademischen Grad des Diplom-Psychologen geführt. Er hatte in zahlreichen Fällen in einer Klinik in Hameln schwer kranke Patienten psychologisch behandelt und Ausbildungskurse für "systemische Transformationspsychologie" abgehalten, ohne dafür qualifiziert zu sein. Die Machenschaften waren aufgeflogen, nachdem es Hinweise aus der Bevölkerung auf die fehlende berufliche Qualifikation gab.



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