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Wasserschaden

Küchendecke fällt herab

HAMELN. Ein Löschzug der Feuerwehr ist Dienstagmittag zu einem Einsatz an der Schlachthofstraße ausgerückt. In einem Mehrfamilienhaus ist ein Teil einer Küchendecke herabgestürzt. Verletzt wurde niemand. Ersten Erkenntnissen nach soll es in einer darüber liegenden Wohnung zu einem Wasserschaden gekommen sein.

veröffentlicht am 12.12.2017 um 13:21 Uhr
aktualisiert am 12.12.2017 um 17:38 Uhr

Diese Decke ist durchnässt. Dekorplatten und Lehm fielen in einer Wohnung an der Schlachthofstraße herunter. Die betroffene Wohnung ist momentan nicht bewohnbar. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
Heruntergefallene Teile einer Decke sorgten Dienstagvormittag für einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Ein Löschzug fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht zum Einsatzort – einem Mehrfamilienhaus an der Schlachthofstraße. Von den abgestürzten Bauteilen wurde glücklicherweise niemand getroffen.

Eine Hamelnerin war gegen 11.30 Uhr in ihr Wohnzimmer gegangen. Plötzlich krachte es laut nebenan in der Küche . Was die 67-Jährige dann sah, verschlug ihr fast die Sprache: Teile der Küchendecke waren heruntergefallen. Dekorplatten, Lehmbrocken und Stroh lagen verteilt auf der Arbeitsplatte und dem Fußboden. Am Putz der Decke fehlte eine etwa ein Quadratmeter große Fläche. Die Frau rief nach Polizei und Feuerwehr.

Die Feuerwehrleute hatten die Information erhalten, dass nach einem Knall eine Decke eingestürzt sei. „Man denkt unterwegs schon an eine Explosion“, sagte Brandrat Andreas Zerbe. Bevor Trupps das Gebäude betraten, gingen sie auf Nummer sicher, griffen nach einem Spezialmessgerät, mit dem die Luft im Haus untersucht wurde. Ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch stellten die Feuerwehrleute nicht fest. Schnell war klar, dass auch niemand von herabgefallen Baustoffen verletzt worden war.

Kräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich um die Mieterin, beruhigten die Frau. Die Ursache war schnell ausgemacht. In einer leer stehenden Wohnung im 2. Obergeschoss, trat Wasser aus einer Leitung aus und drang in die Lehmschlagdecke. Durchnässter Lehm löste sich von der Decke und krachte dann hinunter.

Viel mehr, als die Gefahr abzuwenden, konnten die Feuerwehrleute nicht machen. Die Einsatzkräfte zogen einen Fachmann von der Bauaufsichtsbehörde zurate. Das Ergebnis der Begutachtung: Die betroffenen Räume können derzeit nicht bewohnt werden. Das dort lebende Ehepaar sei bei Verwandten untergekommen, teilte Einsatzleiter Zerbe mit.



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