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Heiße Herdplatten setzen Möbel und Deckenverkleidung in Brand / Giftige Rauchgase

Küchenbrand - Feuerwehr holt Bewohner aus Mehrfamilienhaus

Hameln. Feuerwehrleute und Polizeibeamte haben am Dienstagmittag fünf Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Karlstraße gerettet. Gegen 13.30 Uhr war in der Küche einer Erdgeschosswohnung des Hauses ein Feuer ausgebrochen. Offenbar hatten zwei angeschaltete Herdplatten Gegenstände und Hängeschränke in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand.

veröffentlicht am 29.12.2015 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

Feuerwehrleute und Polizisten haben Bewohner des Hauses ins Frei
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Marc Zobel und Klaus Hildebrandt, beide mit schweren Atemschutzgeräten ausgestattet, brachen die Wohnungstür auf, kämpften sich in geduckter Haltung durch dichten schwarzen Rauch bis zur Küche vor. Schwaden zogen durch ein gekipptes Fenster, ein Rauchmelder piepte ununterbrochen. Mit wenigen Wasserstößen gelang es den Feuerwehrmännern, die Flammen zu löschen. Der Trupp suchte die Räume nach den Bewohnern ab, öffnete Fenster. Doch es war niemand zu Hause. Zeitgleich warnten ihre Kollegen die anderen Hausbewohner, holten die Mieter – darunter eine Familie mit einem kleinen Kind – ins Freie. Medizinische Hilfe lehnten die fünf Geretteten ab: Sie haben offenbar keine giftigen Rauchgase eingeatmet.
 Zwei Herdplatten sollen angeschaltet gewesen sein, teilt die Polizei mit. Die heißen Kochfelder hatten Gegenstände in Brand gesetzt, die Flammen griffen auf einen Hängeschrank über. Durch die Hitzeentwicklung schmolz die Styropor-Deckenverkleidung – giftige Rauchgase entstanden. Die Einsatzkräfte brachten einen Hochdrucklüfter in Stellung, drückten mit dem Gerät die Gase aus dem Gebäude.
 Die Wohnung ist vorerst nicht nutzbar. Es entstand ein Schaden von schätzungsweise 20 000 Euro.

Feuerwehrleute und Polizisten haben Bewohner des Hauses ins Frei
  • Rauch zieht aus dem Fenster einer Erdgeschosswohnung. Feuerwehrleute und Polizisten haben Bewohner des Mietshauses ins Freie gebracht. Foto: fn


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