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Großer Rettungs- und Feuerwehreinsatz in Groß Berkel

Kohlenmonoxid-Vergiftung? Geschwister in Not

GROSS BERKEL. Der Notruf aus einem Haus an der Straße „Im Reuterkamp“ in Groß Berkel ließ Schlimmes erwarten: Zwei Geschwister klagten über Unwohlsein, als sie die Küche betraten. Rettungskräfte konnten jedoch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ausschließen. Die Ursache ist derzeit noch unbekannt.

veröffentlicht am 01.08.2016 um 13:22 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

Ulrich Behmann.

Einer Frau (23) und einem Jugendlichen (17) gehe es nicht gut, hieß es. Ihnen sei beim Betreten der Küche plötzlich schwindelig und übel geworden. Der Leitstellen-Disponent schickte am Montagvormittag gegen 10.40 Uhr nicht nur einen Notarzt und zwei Rettungswagen zu der Adresse. Er löste vorsorglich auch Gasalarm aus. Die Symptome deuteten auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hin. Neben den Feuerwehren Groß Berkel und Aerzen rückten auch Spezialisten des in Kirchohsen stationierten Gerätewagens „Atemschutz/Strahlenschutz“ aus. Da die Feuerwehr Groß Berkel kein Kohlenmonoxid-Messgerät besitzt, habe man zunächst die Warngeräte des DRK-Rettungsdienstes benutzt, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Pyka. Wenig später brachten Mitarbeiter des Bauhofes Aerzen ein CO-Messgerät zum Einsatzort. Ein Feuerwehrtrupp rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus, um die unklare Lage zu erkunden. Man habe kein Kohlendioxid nachweisen können, sagt Pyka. Dennoch sei vorsorglich die Heizungsanlage abgeschaltet worden. Die Geschwister wurden von einem Notarztteam untersucht. Es gehe ihnen glücklicherweise schon wieder besser. Einen Transport ins Krankenhaus hätten sie abgelehnt, sagte ein Polizeibeamter. Offenbar ist es so, dass zunächst der 23-Jährigen übel und schwindelig geworden ist. Sie sei benommen und wohl kurzzeitig nicht ansprechbar gewesen, sagte ein Oberkommissar. Als der Bruder ihr zur Hilfe eilte, sei auch ihm schlecht geworden. Die Mutter reagierte richtig – sie wählte sofort 112. Die Ursache der Krankheitssymptome ist derzeit noch unbekannt.

Foto: leo


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