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Hamelner lebensgefährlich verletzt

Kletterer stürzt Klippen hinunter

Levedagsen. Beim Klettern in den Levedagser Klippen ist Sonntagnachmittag ein 18-jähriger Hamelner mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann soll sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen haben, sagten Einsatzkräfte. Feuerwehrleute – darunter speziell ausgebildete Höhenretter – holten das Opfer aus dem unwegsamen Gelände. Der Hamelner wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

veröffentlicht am 03.09.2017 um 18:57 Uhr
aktualisiert am 04.09.2017 um 08:41 Uhr

Feuerwehrleute – darunter speziell ausgebildete Höhenretter – holten das Opfer aus dem unwegsamen Gelände.
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ersten Ermittlungen der Polizei nach war der 18-Jährige zusammen mit einem weiteren Mann und drei Kinder zu einer Klettertour aufgebrochen. Gegen 14.15 Uhr kam es dann zum Unfall. Der Hamelner soll zunächst in einer niedrigen Höhe einen Sicherungshaken in den Fels geschlagen haben. Offenbar als er einen zweiten Haken einige Meter höher einschlagen wollte, sei der Mann rückwärts hinuntergestürzt, berichteten Ermittler. Der Mann selbst soll nicht mit Seilen gesichert gewesen sein, hieß es von der Polizei.

Ein Arzt, der zufällig in der Nähe war und Hilferufe gehört hatte, soll dem Abgestürzten schnell zu Hilfe gekommen sein, sagte ein Kommissar. Anschließend versorgten ein Notarzt aus Gronau und Rettungsassistenten das Opfer. Neben den Höhenrettern aus Oldendorf wurden Feuerwehrleute aus Levedagsen und Wallensen alarmiert. In die Wand steigen mussten die Spezialkräfte nicht. Der Kletterer war auf ein Plateau gestürzt, das von den Rettern schnell zu erreichen war, wie Einsatzleiter Dirk Habenicht erzählte. Feuerwehrleute mussten den Weg freischneiden. Die Einsatzkräfte brachten den Mann mit einer Schleifkorbtrage zu einem zunächst bereit stehenden Rettungswagen, von wo er zum Helikopter gefahren wurde.



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