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Überwachungskamera filmt Duo – zwei polizeibekannte Hamelner unter Verdacht

Kieswerk-Einbrecher gefunden?

HAMELN. Nach der Veröffentlichung von Fotos, die Überwachungskameras auf dem Gelände eines Kieswerks an der Tündernschen Straße gemacht haben, ist es der Polizei gelungen, zwei Tatverdächtige zu ermitteln. Es handelt sich um amtsbekannte Männer (20, 24), die in Hameln wohnen.

veröffentlicht am 25.08.2016 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:00 Uhr

Ulrich Behmann

Autor

Chefreporter zur Autorenseite

Auf ihr Konto sollen mindestens zwei Einbrüche gehen. Der 20-Jährige ist wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gefährlicher Körperverletzung und eines besonders schweren Falls des Diebstahls in Erscheinung getreten. Gegen seinen vier Jahre älteren Kumpel wurde bereits wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Wohnungseinbruchs, Sachbeschädigung und Schwarzfahrens ermittelt.

Das Duo soll am Abend des 7. Juni von einem Förderband des Kieswerks in ein Lagerhaus eingestiegen sein. Es wurden seinerzeit Fahrzeugteile gestohlen. Die Diebe versuchten anschließend vergeblich, in weitere Gebäude einzudringen. Dabei richteten sie Schäden an. Die beiden Verdächtigen kommen nach Erkenntnissen der Ermittler auch als Täter für einen Einbruch in das Vereinsheim des Motorboot-Clubs Hameln in Betracht. Die Tat dort geschah wenige Stunden später – irgendwann in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni. Die Einbrecher kletterten durch ein kleines Fenster in den Duschraum des Vereinsheims an der Tündernschen Warte. Sie nahmen neben einem Sat-Receiver auch zahlreiche Schlüssel für die Steganlage und die dort festgemachten Boote mit. Am Anleger wurden an mindestens sechs Motorbooten wasserfeste Abdeckungen (Persenninge) geöffnet. Die Täter entwendeten aus einigen Booten Geld, Taschenlampen, Handfunkgeräte und ein Camping-TV-Gerät. Die Diebe lösten zudem die Leinen eines Schlauchboots mit Außenbordmotor. Das mehrere Tausend Euro teure Boot trieb die Weser stromabwärts.

Am ehemaligen britischen Truppenübungsplatz (Wouldham Camp) wurde das führerlose Boot wenig später von einem Spaziergänger entdeckt und an Land gezogen.



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