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Staatsanwaltschaft bestätigt Maßnahme in Exten

Hund ertränkt: Polizei durchsucht Haus

Weserbergland. Die Ermittlungen im Fall des Hundes, der in der Exter ertränkt wurde, dauern an. Wie Martin Appelbaum, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bückeburg, am Donnerstag bestätigte, hat in Exten eine Hausdurchsuchung stattgefunden.

veröffentlicht am 28.04.2016 um 18:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

Blaulicht
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite

Leser unserer Zeitung hatten in den letzten Wochen auf Facebook gerätselt, ob es sich bei dem ertränkten Tier um einen Hund aus Exten handeln könne. Doch: Kein Extener schien den Hund jemals zuvor gesehen zu haben. Ob es sich bei dem Bewohner der nunmehr durchsuchten Räumlichkeiten in Exten auch um den Besitzer des getöteten Hundes handele, wollte Appelbaum am Donnerstag nicht bestätigen. Nur: Die Durchsuchung habe im Zuge der Ermittlungen zu dem Hundebesitzer stattgefunden. Ob dieser auch das Tier getötet hat, wäre damit ebenfalls noch nicht gesagt. „Derzeit gibt es keine konkreten Erkenntnisse darüber, wer das Tier getötet hat“, sagte der Staatsanwalt.

Was die Hausdurchsuchung genau ergeben habe, darauf wollte Appelbaum nicht eingehen.
Gleichwohl zeichnet sich inzwischen offenbar ein Ende der polizeilichen Ermittlungen ab. „Ich gehe davon aus, dass die Ermittlungen in spätestens drei Wochen abgeschlossen sind und die Akten uns dann vorliegen werden“, sagte Appelbaum. Dann entscheide die Staatsanwaltschaft, ob eine Anklage erhoben werde oder nicht.
Ende März war der tote Hund in der Exter gefunden worden. Der Hund soll eine mit Steinen beschwerte Kette um den Hals getragen haben. Wie die Obduktion des Tieres ergab, ist der Hund ertrunken. Er wies keine Verletzungen auf, weder innerlich noch äußerlich. „Der Hund war völlig gesund, als er ertrank“, folgert Appelbaum. Die Nachricht über den ertränkten Hund setzte eine große Welle der Entrüstung unter Tierfreunden in Gang.



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