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Großangelegte nächtliche Suchaktion nach einem 16-Jährigen

Hubschrauber kreist über Hameln

HAMELN. Das Knattern eines Suchhubschraubers hat am frühen Freitagmorgen zahlreiche Hamelner aus dem Schlaf geschreckt. Am nachtschwarzen Himmel waren Blinklichter zu sehen. Die Polizei hatte kurz nach Mitternacht Luftunterstützung angefordert, um einen spurlos verschwundenen Jugendlichen möglichst rasch zu finden.

veröffentlicht am 04.08.2017 um 06:19 Uhr
aktualisiert am 04.08.2017 um 08:40 Uhr

Phönix-Helikopter bei einer Suchaktion in Hameln. Archiv-Foto: leo
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Von ihm war nur bekannt, dass er sich gern am Wasser und im Wald aufhält. Der 16-Jährige aus Hameln war gegen 23.45 Uhr von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Der Junge hatte am Abend nach einem Streit die elterliche Wohnung verlassen. Offenbar war Eile geboten. "WhatsApp-Nachrichten ergaben Hinweise darauf, dass eine Eigengefährdung vorliegen könnte", sagte Oberkommissar Jens Petersen. Man habe sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Alle verfügbaren Streifenwagen beteiligten sich an der Suche. Die Besatzung des mit einer Wärmebildkamera ausgerüsteten Phönix-Hubschraubers, der in Langenhagen gestartet war, flog die unzugänglichen Bereiche ab. Ein Freund des Jugendlichen entdeckte den 16-Jährigen gegen 2.30 Uhr in der Nordstadt; er informierte die Polizei. Man habe intensive Gespräche mit dem jungen Hamelner geführt, sagte Petersen. Danach hätten ihn seine Eltern bei der Polizei abholen können.



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