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Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Reher

Holzschuppen brennt nieder

REHER. Nachteinsatz für die Feuerwehr an der Straße „Theresiental“ in Reher. Am frühen Morgen des Ostersonntags war ein Schuppen in Flammen aufgegangen. Fast 100 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz um das Feuer zu bekämpfen und ein mögliches Übergreifen des Brandes auf ein Fachwerkhaus zu verhindern.

veröffentlicht am 21.04.2019 um 08:48 Uhr
aktualisiert am 21.04.2019 um 11:10 Uhr

Ein Feuerwehrtrupp löscht Glutnester. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ein Anwohner wurde um kurz vor 3 Uhr auf den Brand aufmerksam. Der Mann sei aufgewacht und und habe sich gewundert, dass es so hell war, erzählte der Aerzener. Zunächst dachte er, dass der Vollmond in sein Schlafzimmer scheinen würde. Der Mann sah nach dem rechten und entdeckte unweit seines Wohnhauses meterhohe Flammen. Der Nachbar wählte sofort die „112“, rief nach der Feuerwehr. Einsatzkräfte aus Aerzen, Grießem, Reher und Groß Berkel wurden alarmiert, auch die Besatzung eines Drehleiterfahrzeugs aus Hameln. Als wenige Minuten später die ersten Löschfahrzeuge vorfuhren, stand der Holzschuppen schon in Vollbrand. Feuerwehrleute legten unverzüglich Schlauchleitungen von zwei Hydranten zum Brandort. Mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Trupps begannen mit aus wasserführenden Löschfahrzeugen gepumptem Wasser den Brand zu bekämpfen. Von drei Seiten sind die Kräfte gegen das Feuer vorgegangen, sagte Oberlöschmeister Daniel Hundertmark. Während des Einsatzes sei ein Feuerwehrmann in den Grießebach gestürzt, teilte der Sprecher mit. Der Mann sei zwar klitschnass gewesen, habe sich aber nicht verletzt, so Hundertmark. Ein wenige Meter neben dem brennenden Schuppen stehendes des Wohnhaus schützten die Feuerwehrleute mit einem Wasserschleier, spritzten ständig Löschwasser gegen die Hauswand. Ein hoher Baum hatte dagegen Feuer gefangen und musste gelöscht werden. Den Holzschuppen konnte die Feuerwehr nicht retten. Die Hütte brannte komplett nieder. Während Löschtrupps nach einer Stunde immer noch den Brandschutt auseinanderzogen und letzte Glutnester ablöschten, rollten andere bereits Schläuche auf. Das Feuer war unter Kontrolle. Polizeibeamte haben den Brandort beschlagnahmt. Ermittler sollen bei Tageslicht zwischen verkohlten Holzbalken nach der Brandursache suchen, hieß es von der Polizei.

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