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Brand ruft sechs Wehren auf den Plan / Dach mit Wasser besprüht

Hemeringen: Flammen schlagen aus Schornstein

HEMERINGEN. Flammen schlagen aus dem Schornstein eines Fachwerkhauses an der Hemeringer Straße. Funken fliegen meterweit durch die Luft. Die Brandgefahr ist extrem groß. Das Feuer ruft am Donnerstag um 9.10 Uhr die Wehren aus Hemeringen, Hessisch Oldendorf, Lachem, Rumbeck, Fuhlen und Friedrichsburg auf den Plan.

veröffentlicht am 15.03.2018 um 14:22 Uhr

Blick durch die Wärmebildkamera der Feuerwehr: Der brennende Schornstein (rot markiert) ist gut zu erkennen. Flammen und heiße Backsteine werden weiß abgebildet. Foto: ebb
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Einsatzleiter Bernhard Frerichs lässt umgehend Trupps, die Kübelspritzen dabeihaben, im Erdgeschoss, in der ersten Etage und auf dem Dachboden postieren. Der erfahrene Feuerwehrmann weiß: Strahlungshitze kann Teppiche und Möbel entzünden, aber auch für Risse im Mauerwerk sorgen. Hat Glanzruß Feuer gefangen, bläht er sich nämlich auf. Wohnungsbrände können entstehen, giftige Brandgase austreten.

Freiwillige verlegen derweil draußen Schläuche, besprühen das Dach mit Wasser, damit es nicht durch Funkenflug Feuer fangen kann.

Mit Wasser dürfen Schlotbrände nicht gelöscht werden. Aus einem Liter würden explosionsartig 1700 Liter Dampf entstehen und den Schlot sprengen. Grund: In einem brennenden Schornstein können Temperaturen von 1000 bis 1500 Grad Celsius entstehen. Manche Schlotbrände sind so heiß wie Lava.

Bezirksschornsteinfeger-Meister Jörn Rinne bekämpft den Rußbrand mit einem speziellen Kehrgerät. Die Methode ist einfach: Die glühenden Ablagerungen werden zertrümmert und fallen ab. Feuerwehrleute schaufeln sie aus dem Kontrollschacht und bringen die Glut mit Stahlwannen ins Freie.



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