weather-image
13°
79-jährige Bewohnerin in Sicherheit

Heizung nach Blitzeinschlag in Flammen

Hilligsfeld. Ein Blitzschlag hat am Montagnachmittag ein Feuer in einem Einfamilienhaus an der Hasperder Straße in Hilligsfeld verursacht. Zeugen berichteten, der Blitz sei ganz in der Nähe auf einer Wiese eingeschlagen. Kurz danach stieg im Keller Rauch auf. Die Heizung stand in Flammen. Die 79 Jahre alte Bewohnerin brachte sich in Sicherheit.

veröffentlicht am 08.02.2016 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Blitzeinschlag in Hilligsfeld
Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Hilligsfeld. Ein Blitzschlag hat am Montagnachmittag ein Feuer in einem Einfamilienhaus an der Hasperder Straße in Hilligsfeld verursacht. Zeugen berichteten, der Blitz sei ganz in der Nähe auf einer Wiese eingeschlagen. Es habe „sehr laut geknallt“. Kurz danach stieg im Keller Rauch auf. Die Heizung stand in Flammen. Die 79 Jahre alte Bewohnerin brachte sich in Sicherheit. Sie wurde von Rettungsassistenten der Feuerwehr untersucht, hat eigenen Angaben zufolge keine Verletzungen davongetragen. Experten vermuten, dass der Brand durch Überspannung verursacht wurde. Der Schaden wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt. 

Die Leitstelle hatte um 15.15 Uhr die Feuerwehren aus Hameln, Hilligsfeld, Afferde, Hastenbeck und Tündern alarmiert. Freiwillige aus Hilligsfeld rollten sofort eine Schlauchleitung aus. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz gingen Trupps kurz darauf in den Heizungskeller und löschten den Brand. Die Besatzung des Hamelner Tanklöschfahrzeugs konnte nicht nach Hilligsfeld fahren – sie fünf Minuten vor dem Brandeinsatz zur Pyrmonter Straße geschickt worden. Einer Mutter sei die Tür zugefallen, ihr sechs Wochen altes Baby allein in der Wohnung, lautete die Meldung. „Die Korridortür war massiv gegen Einbruch gesichert, sagte Hauptbrandmeister Bodo Kauert. Fast eine Stunde waren die Männer, die schon so manche Tür geöffnet haben, damit beschäftigt, das Schloss zu knacken. Dem Säugling ging es die ganze Zeit über gut. „Er wurde per Babyphone überwacht“, sagte Kauert.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt