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Rußschaden immens hoch / Rettungsdienst bringt Seniorin ins Krankenhaus

Haus unbewohnbar

HÖFINGEN. Ein Schwelbrand hat am späten Sonntagnachmittag an der Neuen Heerstraße in Höfingen einen immens hohen Schaden angerichtet – sämtliche Zimmer in dem großen Bauernhaus seien verqualmt gewesen, überall habe sich Ruß abgesetzt, sagte Einsatzleiter Karsten Redeker. Eine Seniorin wurde ins Krankenhaus gebracht.

veröffentlicht am 26.11.2017 um 19:48 Uhr
aktualisiert am 27.11.2017 um 08:10 Uhr

Das Bauernhaus ist verqualmt, in den Zimmern hat sich schwarzer Ruß abgesetzt. Feuerwehrleute tragen schweren Atemschutz. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Die Wohnungen im Erdgeschoss und in der ersten Etage seien derzeit nicht bewohnbar. Der Rettungsdienst der Feuerwehr Hameln kümmerte sich um eine 87 Jahre alte Bewohnerin, die sich mehrere Minuten lang in dem Gebäude aufgehalten hatte. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Seniorin eine Rauchgasvergiftung zugezogen hat“, hieß es. Die Frau war gegen 17.30 Uhr gemeinsam mit ihren beiden Enkelinnen aus Bad Oeynhausen nach Hause zurückgekehrt. Als die alte Dame die Tür öffnete, bemerkte sie den Qualm. Offenbar wollte sie nach der Ursache suchen. Eine Enkeltochter erkannte die Gefahr – sie bat ihre Großmutter nach draußen und rief die Feuerwehr.

Die Leitstelle alarmierte die Ortswehren Fischbeck, Höfingen und Bensen sowie Spezialisten des Einsatzleitwagens. Sirenen heulten, Funkmeldeempfänger piepten. Wenige Minuten später erkundeten Trupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, die zunächst unklare Lage. In der Erdgeschoss-Wohnung (die Bewohner waren nicht daheim) wurden sie fündig. „Im Badezimmer hat ein Durchlauferhitzer Feuer gefangen. Kunststoff ist geschmolzen“, sagte Feuerwehrsprecher Tobias Ebbighausen.

Stadtbrandmeister Redeker ließ einen Hochleistungslüfter in Stellung bringen. Das Backsteinhaus wurde mit Überdruck belüftet.

Die Pumpen der Feuerwehrfahrzeuge laufen auf Hochtouren – sie drücken Löschwasser in die Schläuche. Maschinisten überwachen die Kontrollgeräte. Foto: ube
  • Die Pumpen der Feuerwehrfahrzeuge laufen auf Hochtouren – sie drücken Löschwasser in die Schläuche. Maschinisten überwachen die Kontrollgeräte. Foto: ube

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