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Morgens im Klütwald - Dampf dringt aus Auto

Hat Marder erneut für Feuerwehreinsatz gesorgt?

HAMELN. Die Hamelnerin war am Montagmorgen in den Klütwald gefahren, um dort mit ihrem Hund Gassi zu gehen. Kurz nachdem sie ihren Opel Astra auf einem Waldweg abgestellt hatte, stiegen weiße Schwaden aus dem Motorraum auf. Die 38-Jährige setzte sofort einen Notruf ab und brachte vorsorglich einige Wertgegenstände in Sicherheit.

veröffentlicht am 23.10.2017 um 11:14 Uhr

Niedlich aber zuweilen destruktiv: der Marder.
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Feuerwehr wurde um 8.12 Uhr alarmiert. Die Leitstelle teilte den Lösch- und Rettungsmannschaften mit, sie sollten von der Riepenstraße nach links in den Wald abbiegen und zum Notfalltreffpunkt „Hameln 84“ fahren. Die Helfer orientierten sich anhand einer Forstkarte. Brandrat Andreas Zerbe vom Einsatzführungsdienst erreichte als Erster das Fahrzeug - er wies seine Kollegen ein. Als die Motorhaube geöffnet wurde, schossen den Feuerwehrleuten keine Flammen entgegen. Dennoch war Dampf zu sehen. Die Männer fanden heraus, dass ein Schlauch kaputt war. Kühlflüssigkeit sei auf den heißen Turbolader gespritzt und dort verdampft, erklärte ein Feuerwehrmann. Als Ursache für das Leck kommen sowohl Verschleiß als auch ein Marderbiss in Betracht. Ein solches Tier könnte nach Einschätzung der Polizei das Großfeuer in Friedrichshagen ausgelöst haben (wir berichteten). Der Opel musste abgeschleppt werden.

Bereits in der Nacht war die Feuerwehr zu einem Haus an der Koppenstraße gerufen worden. In einer Wohnung piepte ein Rauchmelder. Eine Nachbarin hatte um 2.40 Uhr den Notruf gewählt. Die Löschmannschaften verschafften sich Zutritt, stellten fest, dass es zum Glück nicht brannte. Der Feuermelder wurde demontiert.

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