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66-Jährigen aus Schlick gezogen

Hamelner will Hund retten – und bleibt stecken

HAMELN. Wasserrettungseinsatz an der Wehler Marsch in Hameln – Feuerwehrleute, die Überlebensanzüge trugen, haben am Sonntagnachmittag in der Nordstadt einen 66 Jahre alten Hamelner aus dem Seegraben, der zur Weser führt, gezogen.

veröffentlicht am 27.11.2016 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 28.11.2016 um 07:15 Uhr

Feuerwehrleute befreien den Hamelner aus dem Seegraben. Er steckt bis zu den Hüften im Schlick. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der Mann habe bis zu den Hüften im zähen Schlick und im eiskalten Wasser gesteckt, sagte Hauptbrandmeister Karl-Friedrich Coerdt. Zwei Spaziergängerinnen hatten vergeblich versucht, den Senior an Land zu ziehen und deshalb Hilfe angefordert.

Feuerwehrleute stellten am steilen Ufer eine Leiter an. Mit vereinten Kräften gelang es den Rettern, den Hamelner aus dem Morast zu holen. Ein Notarztteam behandelte den Geretteten. Mit einem DRK-Rettungswagen wurde er anschließend ins Krankenhaus gebracht. Es wird angenommen, dass der Verunglückte unterkühlt war. Eigenen Angaben zufolge hat der Mann mindestens 20 Minuten in dem Graben ausharren müssen. Zunächst sei der Hund des Mannes in den Seegraben gerutscht, erzählt Coerdt. Als der 66-Jährige das Tier aus dem Bach holen wollte, rutschte er selbst hinein und saß fest. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht befreien. Glücklicherweise passierte das Unglück nicht in der Dunkelheit. Wäre nicht jemand vorbeigekommen, hätte der Hamelner in dem eisigen Wasser erfrieren können. Zwei Frauen kümmerten sie sich um den Mann. Es gelang ihnen, den Hund zu retten. Da sie sein Herrchen nicht aus dem Schlamm ziehen konnten, baten sie die Feuerwehr um Hilfe. Neben der Wachbereitschaft wurden auch die ehrenamtlichen Bootsführer und Taucher der Feuerwehr Hameln alarmiert.



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