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Ermittlungsverfahren eingeleitet

Hamelner soll Fahrerflucht begangen und Straftat vorgetäuscht haben

HAMELN. Die Polizei hat gegen einen 60 Jahre alten Hamelner mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – dem Mann werden Verkehrsunfallflucht, das Vortäuschen einer Straftat und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Ermittler hatten in seinem Auto einen verbotenen Schlagstock der Marke Eigenbau gefunden.

veröffentlicht am 08.09.2017 um 11:34 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Der Reihe nach: Am Mittwoch meldete der Tatverdächtige der Polizei, sein an der Gerhard-Hauptmann-Straße in Bad Münder geparkter VW Passat Kombi sei von einem unbekannten Wagen gerammt und erheblich beschädigt worden. Der Mann mimte das Opfer. In Wirklichkeit soll er den Schaden selbst verursacht haben.

Die Aussage einer Zeugin entlarvte ihn: Am Vortag hatte die Frau in Hameln beobachtet, dass eben jener blaue Passat gegen 19.30 Uhr auf einem Parkplatz „Am Posthof“ an einer Schrankenanlage rückwärts gegen den hinter ihm stehenden Ford Galaxy einer Hamelnerin (54) gefahren war. Schaden: mindestens 1500 Euro. Der Passat-Fahrer hatte sich einfach aus dem Staub gemacht.

Die Polizei geht davon aus, dass der Hamelner danach noch mindestens einen weiteren Unfall gebaut hat – vermutlich auf der Strecke zwischen Hameln und Bad Münder. Darauf deuten Spuren am Fahrzeug hin. Hinweise werden unter Tel. 05151/933-222 entgegengenommen.

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