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Tritt in den Rücken und Schläge an den Kopf / Schwester des Opfers wird Zeugin

Hameln-Besucher von Unbekanntem verprügelt

HAMELN. Ein junger Mann aus dem Auetal ist am frühen Sonntagmorgen in Hameln Opfer einer Gewalttat geworden. Nach einem Gaststätten-Besuch war der 24-Jährige zu Fuß unterwegs, als er in Höhe der Allee-Apotheke plötzlich von hinten angegriffen und verprügelt wurde. Die Schwester des Opfers wurde Zeugin des Vorfalls und bittet gemeinsam mit der Polizei um Hinweise.

veröffentlicht am 23.08.2016 um 18:12 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Der südländisch aussehende Täter habe ihn gegen den Rücken getreten, berichtete das Opfer der Polizei. Er sei zu Boden gestürzt und habe dann zwei Schläge auf den Hinterkopf gespürt. Natascha Bohl, Schwester des Opfers, wurde Zeugin der Tat. „Zuerst habe ich nur gesehen, wie sich zwei Personen schlugen. Fünf Personen standen in der Nähe und rieten mir, mich fernzuhalten. Dann sah ich, dass einer der Männer mein Bruder war. Ich bin dazwischen gegangen und habe um Hilfe gerufen. Erst da kam jemand dazu und hat mir geholfen, die beiden zu trennen“, erzählt die 32-Jährige. Der Schläger habe plötzlich auf Opfer gemacht und gesagt: „Jetzt lass mich endlich in Ruhe.“ Er hatte meinen Bruder übel zugerichtet, war selbst aber nicht verletzt. Der Täter ergriff die Flucht. Er ist etwa 1,79 Meter groß, hat braune Haare und braune Augen, trug ein schwarz-weiß-kariertes Hemd.

Die Polizei forderte für den aus Mund und Nase blutenden Auetaler, dem der Angreifer das T-Shirt vom Leib gerissen hatte, einen Rettungswagen an. Während der Auseinandersetzung sei eine Scheibe der Apotheke durch eine Bierflasche zu Bruch gegangen, sagt Oberkommissar Jens Petersen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat das für Gewaltdelikte zuständige 1. Kommissariat übernommen. Natascha Bohl appelliert an alle Leser, die Zeugen des Angriffs geworden sind, sich bei der Polizei (Tel. 05151/933222) zu melden. „Jeder Hinweis kann uns weiterhelfen“, sagt Petersen.



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