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Rauschgift-Fahnder durchsuchen Wohnung eines Hamelners

Halbes Kilo Drogen sichergestellt

Hameln. Bereits seit 2014 steht ein jetzt 27-jähriger Mann aus Hameln in Verdacht, illegal größere Mengen Marihuana anzubauen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung hat die Polizei nun ein halbes Kilogramm Drogen sichergestellt. Neben Amphetamin wurden Kleinstmengen weiterer Drogen sowie Utensilien zum Drogenkonsum gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass der 27-Jährige einen Drogenhandel betreibt.

veröffentlicht am 24.06.2016 um 17:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Der Mann ist bereits im Jahr 2014 ins Visier der Hamelner Drogenfahnder geraten. Die Frauen und Männer des 2. Fachkommissariats hatten den Verdacht, dass der 27-Jährige eine Cannabis-Plantage betreibt und größere Mengen Marihuana verkauft. Die Beweislage war aber bislang zu dünn. Die Nachforschungen wurden fortgeführt. Im Juni 2016 hatten die Beamten ausreichend Indizien zusammengetragen, um einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Hannover beantragen zu können. Am Mittwochmorgen schlugen die Fahnder zu. Mit richterlicher Erlaubnis durchsuchten sie die Wohnung des Tatverdächtigen – und wurden fündig. „Wir haben ein halbes Kilogramm Rauschgift gefunden“, sagte am Freitag Oberkommissar Jens Petersen. In einem Kellerraum hätten die Beamten eine „nicht geringe Menge Amphetamin“ entdeckt. Darüber hinaus wurden Kleinstmengen weiterer Drogen sowie Utensilien gefunden, die für den Drogenkonsum benutzt werden. Eine Anzuchtstation für Cannabis-Pflanzen habe man wider Erwarten nicht entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass der Hamelner ein Dealer ist. „Dafür sprechen die Drogenfunde“, sagte Petersen. Der Verdächtige ist bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Chemiker des Landeskriminalamtes Niedersachsen werden alsbald das sichergestellte Pulver analysieren. Die Ermittlungen dauern an.



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