weather-image
16°
Feuerwehr, Rettungsdienst und Klinik proben Ernstfall

Großeinsatz am Wouldham Park - Bus umgekippt

HAMELN. Das Heulen der Sirenen wollte nicht enden – der Rüstzug, zahlreiche Notarzt- und Rettungswagen der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes fuhren am Mittwochnachmittag zum Wouldham Park an der Ohrschen Landstraße (B 83). Die Besatzungen brachten kurz darauf nach und nach mehr als ein Dutzend Menschen zur Notaufnahme des Sana-Klinikums.

veröffentlicht am 08.08.2018 um 17:03 Uhr

Sanitäter versorgen die „Verletzten“ Foto: ube
Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Zum Glück wurde nur geübt. Sowohl Feuerwehr und Rettungsdienst als auch das Krankenhaus probten den Ernstfall. Das Alarmstichwort lautete: „Massenanfall von Verletzten“. Als Übungsleiter fungierten Brandamtmann Thomas Breitkopf und der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Jörg Meckelburg.

Angenommene Lage: Ein Gelenkbus der Öffis ist bei einem Ausweichmanöver in einen Graben gefahren und auf die rechte Seite – dort befinden sich die Türen – gestürzt. Das THW Hameln hatte den ausgemusterten Bus, den die Feuerwehr zum symbolischen Preis von einem Euro gekauft hatte, zuvor mit Seilwinden zum Umkippen gebracht.

Der Notruf war um 16 Uhr bei der Leitstelle eingegangen. Der Disponent alarmierte Notarzt-Fahrzeuge, Rettungswagen, Schnell-Einsatzgruppen des DRK sowie haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr. „Es gilt, eingeklemmte und teils schwer verletzte Opfer so schonend wie nur möglich zu befreien, medizinisch zu versorgen und ins Krankenhaus zu bringen“, erklärt Breitkopf. Insbesondere die Absolventen des Grundausbildungslehrgangs für Berufsfeuerwehrleute sollten gefordert werden. Eine Spezialeinheit des DRK hatte die Mimen professionell geschminkt. Die großangelegte Übung war streng geheim gehalten worden.

Insassen werden aus dem Inneren des umgekippten Busses geborgen. Foto: ube
  • Insassen werden aus dem Inneren des umgekippten Busses geborgen. Foto: ube
Feuerwehrmänner transportieren eines Verletzten ab. Foto: ube
  • Feuerwehrmänner transportieren eines Verletzten ab. Foto: ube


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt