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Polizisten, Feuerwehrleute und Drohne im Nachteinsatz

Großangelegte Suchaktion nach Unfall

LACHEM. Ein Verkehrsunfall hat am frühen Samstagmorgen eine großangelegte Suchaktion zu Lande und aus der Luft ausgelöst – Polizisten aus Hameln und Rinteln, Feuerwehrleute aus Lachem und Hemeringen sowie ein Pilot der Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr waren stundenlang im Einsatz, um einen Mann zu finden, der um 3.45 Uhr auf der Landesstraße 433 bei Lachem mit einem VW Caddy verunglückt war.

veröffentlicht am 10.02.2018 um 11:42 Uhr
aktualisiert am 10.02.2018 um 13:00 Uhr

Suchaktion an der Landesstraße 433 bei Lachem - Feuerwehrleute und Polizisten versuchen, den vermissten Autofahrer zu finden. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Augenzeugen hatten berichtet, der Fahrer sei leicht bekleidet in die Feldmark geflüchtet. Zu diesem Zeitpunkt zeigte das Thermometer minus 4,5 Grad Celsius an. Auch war zunächst unklar, ob der Mann verletzt oder im Schockzustand durch Felder und Wälder irrt. Weil für den Gesuchten eine potenzielle Lebensgefahr bestand, war ein Polizeihubschrauber angefordert worden. „Phönix“ habe jedoch wegen des diesigen Wetters nicht fliegen können, hieß es. Gegen 6.15 Uhr wurde in Höhe der Weserbrücke bei Fuhlen ein Fußgänger entdeckt, der Schürfwunden am Kopf hatte. Er trug eine helle Jacke, die von den Zeugen in Lachem vermutlich für ein weißes T-Shirt gehalten worden war. Dem Hessisch Oldendorfer dürfte gefroren haben. Er sei aber nicht unterkühlt gewesen, sagte Hauptkommissar Jan Koss.

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