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Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Aerzen / Retter holen Bewohner aus Haus

Giftige Brandgase bringen Ehepaar in Gefahr

AERZEN. Giftige Brandgase haben am frühen Donnerstagmorgen in Aerzen ein Ehepaar in ernste Gefahr gebracht. Der Rauch habe sich in der Wohnung gebildet und sei ins Treppenhaus gezogen, sagte Oberlöschmeister Daniel Hundertmark. Feuerwehrleute, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, führten die beiden Bewohner aus dem Haus

veröffentlicht am 17.08.2017 um 04:01 Uhr
aktualisiert am 17.08.2017 um 06:10 Uhr

Feuerwehrleute, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet haben, stehen vor dem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstraße und warten auf ihren Einsatzbefehl. Feuerwehr und Rettungsdienst sind mit zehn Fahrzeugen angerückt. Foto: Feuerwehr
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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. Draußen warteten bereits die Besatzungen von zwei Rettungswagen. In einer Nachbarwohnung habe sich eine Frau befunden, sagte der Feuerwehrsprecher. Die Mieterin sei ebenfalls untersucht worden. Man habe die Aerzenerin und andere Nachbarn aber nicht ins Freie bringen müssen. "Der Qualm ist nicht in die Wohnungen gezogen." Zum Glück musste niemand ins Krankenhaus gebracht werden. Die Leitstelle hatte um 2.13 Uhr Alarm für die Feuerwehren Aerzen und Groß Berkel und die Drehleiter-Besatzung aus Hameln ausgelöst. Die Alarmmeldung lautete: "Feuer in einer Wohnung an der Bahnhofstraße!" Die Freiwilligen waren schnell vor Ort und erkundeten die Lage. Ursache der Verqualmung war laut Feuerwehr eine schwelende Nachttischlampe im Schlafzimmer. Mit einem Hochleistungslüfter drückten die Helfer die gefährlichen Gase aus dem Mehrfamilienhaus. 35 Feuerwehrleute und vier Rettungsassistenten waren mit zehn Fahrzeugen im Nachteinsatz.

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