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Ausgestreutes Ameisenpulver löst Feuerwehraktion aus

„Gifteinsatz“ in Bodenwerder

BODENWERDER. Ein unbekanntes, weißliches Pulver hat Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass hier unerlaubt ein „Ameisengift“ durch eine Anwohnerin ausgestreut worden war. Von der Feuerwehr wurde das Pulver mit reichlich Wasser verdünnt, um eine Gefährdung auszuschließen.

veröffentlicht am 10.04.2019 um 11:20 Uhr
aktualisiert am 10.04.2019 um 17:00 Uhr

Nach Rücksprache mit Experten hat die Feuerwehr das „Gift“ mit reichlich Wasser verdünnt, um eine Gefährdung unbeteiligter auszuschließen. Foto: gl
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Autor

Guido Laßmann Reporter
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Ein unbekanntes, weißliches Pulver hat am Dienstagabend Polizei und Feuerwehr in Bodenwerder beschäftigt. Zuvor hatten aufmerksame Anwohner gemeldet, dass sie an mehreren Bäumen auf dem öffentlichen Grünbereich vor der Klosterkirche Kemnade eine unbekannte Substanz entdeckt hätten. Beamte der Polizei, die dieser Meldung nachgingen, fanden den geschilderten Sachverhalt bestätigt. Da zunächst nicht klar war, um welchen Stoff es sich handelte, wurde gegen 18.30 Uhr die Ortsfeuerwehr Bodenwerder zur Unterstützung hinzugezogen.

Laut Angaben der Polizei hatte eine Anwohnerin großzügig an Bäumen ein nicht mehr zugelassenes Mittel gegen Ameisen verstreut. Nach Rücksprache mit der Giftnotrufzentrale und der Herstellerfirma Bayer kann die Substanz aber durch größere Mengen von Wasser verdünnt werden und ist anschließend ungefährlich.

Mit Schutzanzug und schwerem Atemschutz hat die Feuerwehr diese Aufgabe übernommen. Gegen 20 Uhr konnte der Einsatz für die rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung des Bodenwerderaner Ortsbrandmeisters Gerald Gömann beendet werden.

Gut zu erkennen: Das Gift, das an die Bäume gestreut wurde. Foto: gl

Laut Polizei steht die Verursacherin fest und darf sich vermutlich auf eine Kostenrechnung des Feuerwehreinsatzes einstellen.



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