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Hamelner bei Raub leicht verletzt / Polizei sucht 19-Jährigen Tatverdächtigen

Geld oder Schläge: 22-Jähriger überfallen

Afferde. Ein junger Mann aus Hameln ist am späten Mittwochnachmittag in Afferde Opfer einer Straftat geworden. Ein Täter – er ist noch flüchtig – soll vom Hamelner dessen Bargeld gefordert haben. Als der Überfallene sich weigerte, wurde der Unbekannte handgreiflich.

veröffentlicht am 18.02.2016 um 16:51 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Der 22-Jährige hatte gerade in einem Lebensmittelmarkt an der Leipziger Straße seine Einkäufe getätigt und ging zu seinem Auto. Auf dem Weg zum Parkplatz wurde er von einem Mann zunächst verfolgt und dann auch angesprochen. Der Kriminelle redete nicht lange umher und machte gleich deutlich, was er wollte: Der Hamelner sollte sein Geld rausrücken. Andernfalls würde es Schläge setzen.

Als der 22-Jährige den Forderungen des Täters nicht nachkam, griff der Mann das Opfer an. Er schlug auf den jungen Mann ein und trat ihm mit Füßen ins Gesicht. Offenbar so heftig, dass der Hamelner leichte Verletzungen am Kopf erlitt. Eine 33-jährige Frau wurde Augenzeugin der Attacke, bemerkte die Rangelei und schrie um Hilfe. Das muss den Täter gestört haben. Der Mann ließ von seinem Opfer ab und flüchte in Richtung einer an der Leipziger Straße stehenden Hochhausanlage.

Mehrere Streifenwagen fuhren zum Tatort an der Leipziger Straße. Doch trotz einer umfangreichen Fahndung blieb der Unbekannte verschwunden. Ein Rettungswagen brachte das verletzte Opfer ins Sana-Klinikum.

Womöglich seien sich Täter und Opfer zuvor im Kassenbereich des Marktes begegnet, heißt es. Der Täter muss den Polizeibeamten präzise beschrieben worden sein. Denn durch die Beschreibungen und weiteren Hinweise gehen Ermittler inzwischen davon aus, auf die Spur des Täter gekommen zu sein. Es soll sich um einen 19 Jahre alten Mann aus Hameln handeln, sagte Polizeioberkommissar Jens Petersen. Zeugen der Straftat werden von den Ermittlern gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 05151/933-222 in Verbindung zu setzen.

Foto: fn



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