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Schlot spuckt Feuer / Zwei Einsätze in nur einer Stunde

Gefährlicher Funkenregen

GELLERSEN/AERZEN. Mitglieder der Feuerwehren Aerzen und Gellersen sind am Sonntagabend zu Schlotbränden gerufen worden – in beiden Fällen spuckten die Schornsteine Feuer. Funken flogen in den Nachthimmel, die Brandgefahr war groß.

veröffentlicht am 19.03.2018 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 19.03.2018 um 19:00 Uhr

Feuerwehreinsatz in Gellersen – dieser Schlot spuckt Feuer. Funken fliegen in den Nachthimmel. Foto: Feuerwehr
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Zunächst sei in einem Wohnhaus an der Kirschenstraße in Gellersen ein Rauchmelder angeschlagen, sagte Oberlöschmeister Daniel Hundertmark. Die Bewohnerin habe um 21.20 Uhr die Feuerwehr gerufen, weil sie sich die leichte Verqualmung im Gebäude nicht erklären konnte. Ursache: Rußablagerungen im Schornstein hatten sich entzündet. Das Feuer, das dort loderte, war extrem heiß. „Wir haben den Ofen entleert und den brennenden Schornstein gereinigt“, berichtet Hundertmark. Ein Schornsteinfegermeister habe den Schlot noch einmal nachgeputzt, hieß es.

Auf der Rückfahrt nach Aerzen entdeckte die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs gegen 22.15 Uhr einen Schornstein, aus dem ebenfalls Funken flogen – diesmal an der Gellerser Straße bei Aerzen.

Die Hauseigentümerin habe den Feuerwehrleuten erklärt, dass bei ihrer Holzheizung ein Lüfter anläuft, wenn Scheite nachgelegt werden. Das Gerät drücke die Rauchgase aus dem Schornstein. Dabei entstehe kurzzeitig Funkenflug.

Der Schornsteinfeger, der noch in Gellersen zu tun hatte, sei kurz darauf auch zu dieser Einsatzstelle gefahren. „Der Experte hat uns die Angaben der Frau bestätigt“, erzählt der Oberlöschmeister. Die Kräfte der Feuerwehr Aerzen seien danach eingerückt.



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