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Drei Verletzte an Imbissstand / Ursache noch unklar

Gaskartusche explodiert auf Bierfest

HAMELN. Bei Vorbereitungsarbeiten zum Hamelner Bierfest sind bei einer Verpuffung drei Standmitarbeiter eines Imbissbetriebes verletzt worden. Zwei Servicekräfte (48 und 22 Jahre alt) erlitten Brandverletzungen, ihre 28-jährige Kollegin ein Knalltrauma. Die Verletzten wurden zur Behandlung ins Sana-Klinikum gefahren.

veröffentlicht am 29.06.2017 um 18:47 Uhr

Feuerwehrkräfte überprüfen den Imbisswagen, in dem es zur Verpuffung gekommen war. Foto:fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Um kurz nach 16 Uhr war auf dem Veranstaltungsgelände am Stockhof ein lauter Knall zu hören. In einem Burgerverkaufsstand war eine Gaskartusche explodiert. Andreas Zerbe, Chef der hauptberuflichen Wachbereitschaft, stand nur wenige Meter entfernt. Der Brandoberamtsrat war vor Ort, um Stände auf die Einhaltung des Brandschutzes zu überprüfen. „Als ich zum Wagen kam, hatten Ersthelfer die Verletzten bereits hingelegt und ihnen nasse Handtücher zum Kühlen gereicht“, lobte der Feuerwehrmann die Helfer. Er setzte einen Notruf ab.

Ein Notarztteam rückte an und versorgte die Verletzten, bevor sie ins Krankenhaus gefahren wurden. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an. Ersten Erkenntnissen nach zündete Gas aus der Kartusche durch. Das Behältnis zerbarst. Es kam zu einer Verbrennungsreaktion und einer Druckwelle, so ein Beamter. Personen außerhalb des Standes kamen nicht zu Schaden.



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