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Herdplatte nicht ausgestellt - großer Rußschaden

Gasalarm entpuppt sich als Brandeinsatz

Hameln. Alarm in der Hamelner Nordstadt: Acht Feuerwehrfahrzeuge sind am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr mit Blaulicht und Sirene zur Fischbecker Straße gefahren. Zunächst hieß es, in einer Wohnung in der 3. Etage rieche es nach Gas. Schnell ist aber klar, dass es sich nicht um ausströmendes Erdgas, sondern um Rauchgase handelt.

veröffentlicht am 04.02.2016 um 19:41 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Hameln. Alarm in der Hamelner Nordstadt: Acht Feuerwehrfahrzeuge sind am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr mit Blaulicht und Sirene zur Fischbecker Straße gefahren. Zunächst hieß es, in einer Wohnung in der 3. Etage rieche es nach Gas. Brandoberinspektor Eugen Steiger war als Erster vor Ort - er räumte umgehend das Mehrfamilienhaus, weil er eine Explosionsgefahr nicht ausschließen konnte. Steiger erkundete die Lage. Seine Nase verriet ihm schnell, dass es sich nicht um ausströmendes Erdgas, sondern um Rauchgase handelt. Die Küche war verrußt. "Durch große Hitze sind bereits mehrere in der Nähe liegende Kabel geschmolzen. Es war so heiß, dass sich die Dunstabzugshaube verformt hat", sagte der Einsatzleiter. Rauch sei in andere Zimmer gezogen. "Der Schaden ist nicht unerheblich."

Ursache: Die Mieterin hatte offenbar eine Pfanne aufgesetzt und Popcorn gemacht. Die junge Frau ging danach zu ihrem erst wenige Tage alten Säugling ins Wohnzimmer. Offenbar habe sie vergessen, die Herdplatte auszustellen, hieß es. Die Feuerwehr setzte einen Hochdrucklüfter ein, um giftige Rauchgase aus dem Haus zu drücken. Rettungsassistenten kümmerten sich derweil um Mutter und Kind. Sie seien wohlauf, hieß es.

Die Freiwillige Feuerwehr Hameln hat gut zu tun. Nach Angaben von Ortsbrandmeister Emil Burose war es bereits der 30. Einsatz in diesem Jahr.



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