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Hamelner (53) erleidet Brandverletzungen

Funke setzt Auto in Brand

AFFERDE. Bei einem Pkw-Brand hat sich ein Hamelner am Donnerstag Verletzungen zugezogen. Um kurz nach 10 Uhr war an der Straße „Im Bögen“ ein Passat in Flammen aufgegangen. Der Mann soll direkt neben dem Fahrzeug gestanden haben, als sich Benzin entzündete. Der 53-Jährige wurde in eine Spezialklinik gefahren.

veröffentlicht am 27.09.2018 um 12:06 Uhr
aktualisiert am 27.09.2018 um 18:40 Uhr

Der VW Passat brannte komplett aus. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ersten Erkenntnissen der Polizei nach ist das Feuer beim Abpumpen von Kraftstoff ausgebrochen. Der Hamelner habe aus neben einem Haus abgestellten Auto Benzin abgepumpt, teilten Ermittler mit. Vermutlich hat ein Funke ein leicht entzündliches Luftgemisch in Brand gesetzt. Der Mann soll von einer Stichflamme erfasst worden sein und Brandverletzungen davongetragen haben.Es war nicht ausgeschlossen, dass der Verletzte zudem heiße Gase eingeatmetet hatte.

Kurz darauf stand der Pkw in Vollbrand. Bei der Leitstelle gingen gleich mehrere Notrufe ein. Anwohner erzählten, laute Knalle gehört zu haben. Offenbar waren da durch die enorme Hitze Reifen geplatzt.

„Wir konnten schon fast auf Sicht den Brandort anfahren“, sagte Oliver Kutzner. Der Oberbrandmeister sprach damit die schwarze Rauchwolke an, die über dem Ortsrand von Afferde aufstieg. Feuerwehrwehrleute nahmen sich des Verletzten an und übergaben den Mann an den Rettungsdienst. Jan Fischer und Arne Volkmann, beide ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, löschten aus dem Wagen schlagenden Flammen.

Flammen schlagen aus dem Fahrzeug und haben auf einen Carport übergegriffen. Foto: Feuerwehr

Weitere Kräfte hielten einen Wasserstrahl auf die Wand eines Gebäudes, neben dem der Passat der VW abgestellt war. „Wir kühlten die Wand, damit das Feuer nicht darauf übergreifen konnte“, erklärte Einsatzleiter Thomas Breitkopf. Ein angrenzender Carport brannt jedoch nieder.

Der Volkswagen sei am Vortag abgemeldet worden, sagte ein Polizeibeamter. Es entstand ein Schaden von fast 10 000 Euro. Vermutlich drangen ausgelaufene Betriebssttoffe ins Erdreich. Die Untere Wasserbehörde veranlasste, den Brandort auskoffern zu lassen, hieß es von den Einsatzkräften.



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