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Schwerer Unfall bei Hastenbeck

Fünf Verletzte nach Frontalzusammenstoß

HASTENBECK. Fünf Menschen sind am Mittwochnachmittag auf der Kreisstraße 16 in Höhe von Hastenbeck teils sehr schwer verletzt worden. Ein Audi und ein BMW waren gegen 14.50 Uhr frontal zusammengestoßen. Ein drittes Auto prallte nur Bruchteile von Sekunden später gegen den zerstörten BMW.

veröffentlicht am 24.10.2018 um 14:03 Uhr
aktualisiert am 24.10.2018 um 20:08 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall bei Hastenbeck - fünf Menschen wurden verletzt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Audi-Fahrer aus Coppenbrügge von Voremberg in Richtung Tündernscher Bahnhof unterwegs, als der mit drei Personen besetzte Wagen in einer lang gezogenen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet und auf der Gegenfahrbahn mit dem BMW zusammenstieß, in dem ein 65 Jahre alter Autofahrer aus Emmerthal und eine Frau saßen.

Der Unfall löste einen Großeinsatz aus – neben zwei Notarzt-Fahrzeugen aus Hameln und Bodenwerder und vier Rettungswagen der Feuerwehr und des Roten Kreuzes hatte die Leitstelle auch den Rüstzug der Feuerwehr Hameln zum Unfallort geschickt. „Für den offenbar sehr schwer verletzten BMW-Fahrer wurde ein Rettungshubschrauber angefordert“, sagte Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera. Das Problem: Sowohl die beiden in Hannover stationierten Maschinen als auch Christoph 13 aus Bielefeld waren im Einsatz. Deshalb startete Christoph 44 aus Göttingen. Der Pilot musste jedoch den Flug nach Voremberg wegen schlechter Sicht abbrechen.

Rettungsteams brachten die Unfallopfer nach Hameln, Bad Pyrmont und Hildesheim, wo sie in Klinken behandelt wurden.

Feuerwehrleute klemmten die Batterien ab, um die Brandgefahr zu minimieren. Ausgelaufenes Öl wurde mit einer Spezialflüssigkeit beseitigt. Der zerstörte BMW war in einen Graben geschleudert worden. Der Unfallort befinde sich im Wasserschutzgebiet, sagte Ilka Brümmer von der Umweltschutz-Behörde der Stadt Hameln. Die Expertin ließ ein Wrack unverzüglich bergen und den kontaminierten Erdboden mit einem Bagger auskoffern.



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