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Zahlreiche Einsatzkräfte aus zwei Landkreisen vor Ort

Frontalzusammenstoß bei Thüste: Drei Schwerverletzte

THÜSTE. Drei Menschen sind am Samstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 462 bei Thüste schwer verletzt worden. Zwei Audi stießen in einer leichten Kurve wenige Meter hinter Ortsgrenze frontal zusammen. Mehrere Rettungsteams versorgten die Unfallopfer.

veröffentlicht am 09.12.2018 um 20:30 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 19:13 Uhr

Die Polizei vermutet, dass nicht angepasste Geschwindigkeit zu dem Unfall führte. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ein Autofahrer (44) wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover geflogen.

Gegen 19.40 Uhr war der Mann aus Salzhemmendorf mit einem Audi A6 Kombi in Richtung Weenzen unterwegs. Auf dem Beifahrersitz habe sein 18 Jahre alter Sohn gesessen, teilte die Polizei mit. Ersten Erkenntnissen der Unfallermittler nach soll der Kombi in der Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Der Wagen prallte mit großer Wucht mit einem entgegenkommenden Audi TT Cabrio zusammen. In dem Pkw saß eine 42-jährige Frau aus Alfeld.

Zu den Ersthelfern zählten ausgebildete Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes. Die DRK-Helfer aus Delligsen hatten an einer Dienstbesprechung in Marienau teilgenommen und waren auf dem Heimweg, als sie auf die Unfallstelle zukamen. Sie setzten über Funk einen Notruf ab und kümmerten sich um die Verletzten. Fünf Rettungswagen und zwei Notarztteams aus zwei Landkreisen rückten zur Unfallstelle aus. Da die Delligser aufgrund der enormen Fahrzeugschäden annahmen, dass Opfer in den Autos eingeklemmt waren, wurden Feuerwehrkräfte aus Wallensen und Salzhemmendorf alarmiert. Diese Vermutung bestätigte sich nicht. Dennoch setzten die Feuerwehrleute schweres Rettungsgerät ein und durchtrennten am Kombi eine B-Säule. Der Fahrer sollte schnell und schonend aus dem demolierten Wagen geholt werden, hieß es.

Die Retter forderten den Einsatz eines Rettungshubschraubers an. Die Feuerwehr leuchtete einen Landeplatz auf einem Feld neben der Unfallstelle aus, auf dem der nachtflugtaugliche Intensivhubschrauber „Christoph Niedersachsen“ landen konnte. Die Besatzung der DRF-Luftrettung flog das Opfer zur Medizinischen Hochschule nach Hannover. Der Beifahrer und die Fahrerin des Cabrio wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Hildesheim und Hameln gefahren.

Die Polizei vermutet eine nicht angepasste – möglicherweise überhöhte – Geschwindigkeit als Unfallursache. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Kombi-Fahrer unter Alkoholeinfluss hinter dem Lenkrad saß, teilte ein Polizeibeamter mit. Blutuntersuchungen sollen darüber Aufschluss liefern. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 25 000 Euro. Eine Spezialfirma säuberte die durch Betriebsstoffe verschmutzte Fahrbahn. Die Landesstraße war mehrere Stunden lang voll gesperrt.



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