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Ermittlungen eingestellt

Flüchtling stirbt in Unterkunft: Mordverdacht nicht erhärtet

BÜCKEBURG. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hat das Ermittlungsverfahren wegen eines toten Flüchtlings in der Unterkunft in der ehemaligen Herderschule eingestellt. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hat sich der Anfangsverdacht wegen eines Tötungsdeliktes nicht bestätigt. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sich der Mann mit einem Messer selbst getötet hat.

veröffentlicht am 15.09.2017 um 20:10 Uhr

Polizei- und Rettungsfahrzeuge am Abend des Todesfalls vor der Herderschule in Bückeburg. Foto: jak

Dies habe die Auswertung der Spuren sowie die Befragung der Zeugen ergeben. Nähere Angaben könnten im Hinblick auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Verstorbenen nicht gemacht werden, teilte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Nils-Holger Dreißig, mit.

Wie berichtet, war der 30-jährige Flüchtling von der Elfenbeinküste in der Nacht vom 31. August auf den 1. September tot aufgefunden worden. Nach der Obduktion des Leichnams konnte weder ein Mord noch ein Selbstmord ausgeschlossen werden, sodass die Staatsanwaltschaft Bückeburg eine Mordkommission einsetzte, um die Todesursache zu ermitteln. Die kam jetzt zu dem Schluss, dass sich der Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes nicht erhärten ließ.

red/rc

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