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Polizisten schnappen nach Verfolgungsfahrt „alten Bekannten“

Flucht vor Polizei endet auf Acker

COPPENBRÜGGE. Dieser Mann (33) aus Hehlen ist offenbar unverbesserlich – nach Angaben der Polizei begeht er immer wieder Straftaten: Raub, Fälschungs- und Verkehrsdelikte sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Am Montagabend lieferte sich der Verdächtige abermals eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.

veröffentlicht am 19.03.2019 um 11:48 Uhr

Die Polizei verfolgt einen Fahrer, der sich der Kontrolle durch die Beamten in Marienau entziehen will. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Wie Hauptkommissar Jens Petersen mitteilt, ist der 33-Jährige aus Hehlen „insbesondere wegen schweren Raubes, Fälschungs- und Verkehrsdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz „hinlänglich bekannt“. Im August 2015 floh er nach einer Verfolgungsfahrt vor der Polizei, indem er gemeinsam mit seiner Ehefrau bei Dunkelheit in die Weser sprang und mit ihr den Fluss durchquerte. Seinerzeit fahndete die Polizei mit 17 Streifenwagen, einem Suchhubschrauber und mehreren Fährten- und Mantrailer-Hunden nach dem Paar.

Am Montagabend lieferte sich der Verdächtige abermals eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Eine Streifenwagen-Besatzung der Polizei Bad Münder war gerade in Marienau unterwegs, als den Beamten um 21.45 Uhr in einer Seitenstraße ein Ford Focus mit Kennzeichen aus dem Landkreis Holzminden entgegenkam. Der Mann am Steuer sollte kontrolliert werden. Dazu hätte der Fahrer des Polizeiwagens auf dem Hellweg gewendet, sagte Petersen. Der Ford-Fahrer müsse das Wendemanöver bemerkt haben. „Er beschleunigte das Auto erheblich. Mit weit überhöhter Geschwindigkeit fuhr er auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Coppenbrügge und missachtete dabei die Anhaltezeichen der Kollegen.

In Coppenbrügge schaltete der Fahrer am Ford die Beleuchtung aus und fuhr auf das Gelände einer Klinik. Über eine Rasenfläche, zwischen geparkten Fahrzeugen hindurch und über einen Fußweg, raste er mit dem Ford auf die Brunnenstraße.“ Dort lenkte er den Wagen auf einen Acker, wo er schließlich stecken blieb. Der Mann setzte seine Flucht zu Fuß fort. Die Polizisten verfolgten den Autofahrer – sie konnten ihn nach kurzer Zeit einholen. „Da der Flüchtige trotz Aufforderung nicht stehenblieb, wurde er auf dem Acker überwältigt und vorläufig festgenommen“, erzählt Petersen.

Die Ermittler vermuten, dass ihr „alter Bekannter“ unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Ihm wurde deshalb eine Blutprobe entnommen. Eine Überprüfung ergab, dass der 33-Jährige nicht mehr in Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der von ihm benutzte Ford ist weder zugelassen noch versichert. Erneut werden dem Mann Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr durch berauschende Mittel, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz vorgeworfen. „Da geringe Mengen an Drogen gefunden wurden, wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zu weiteren Verstößen dauern an.“



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