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Sicher gesprengt / Temporäre Vollsperrung der L 550 erforderlich

Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in der Lüchtringer Heide gefunden

HOLZMINDEN. Eine am Donnerstagnachmittag von Pilzsammlern in der Lüchtringer Heide gefundene Fliegerbombe ist in den Abendstunden des Donnerstags gesprengt worden. Die kontrollierte Sprengung war notwendig geworden, da die Experten des Kampfmittelräumdienstes den Zünder nicht erreichen konnten.

veröffentlicht am 03.11.2017 um 08:45 Uhr

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Autor:

Ulrich Behmann
Um den unbewohnte Fundort der Fünf-Zentner-Bombe war ein Sicherheitsbereich von rund 1000 Metern eingerichtet worden. Teile des Bereichs gehören zum Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschied sich, nach Freilegung der teilweise im Erdreich befindlichen Fliegerbombe, für eine gesicherte Sprengung. Auf Grund einer sich im 1000 Meter umfassenden Sicherheitsbereich befindlichen Gasleitung mussten auch Fachleute des verantwortlichen Gasunternehmens hinzugezogen werden, die dann den Druck zum Zeitpunkt der Sprengung reduzierten. Auch das Technische Hilfswerk musste wegen des unwegsamen Bereiches mit Spezialgerätschaften in den Einsatz eingebunden werden. Die Detonation des Blindgängers war gegen 20.30 Uhr weithin in der Umgebung zu hören. Die Sperrung der L550 ist seit 20.45 Uhr wieder aufgehoben, teilte die Polizei Holzminden mit.

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