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Feuer in Kolonie am Güterbahnhof / Tankfahrzeuge bringen Löschwasser

Flammen vernichten Gartenhaus

Hessisch Oldendorf. Feuerwehreinsatzkräfte aus mehreren Ortsteilen sind am Montagnachmittag zu einem Brand am Güterbahnhof in Hessisch Oldendorf gefahren. In einer Kolonie stand ein Gartenhaus in Flammen. Der starke Wind erschwerte das Löschen. Mehrere Tanklöschfahrzeuge stellten Wasser bereit.

veröffentlicht am 09.05.2016 um 19:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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VON FRANK NEITZ

Bretter, Balken und Dachpappe– auch Gartengeräte und Maschendrähte. Alles ist verbrannt. Einsatzkräfte mit Pressluftflaschen auf den Rücken und Atemschutzmasken vor den Gesichtern schichten die verkohlten Reste einer Gartenlaube um. Andere Feuerwehrleute halten einen Wasserstrahl auf letzte Brandnester. Das Feuer haben sie unter Kontrolle bekommen – trotz widriger Umstände.

Eine Stunde zuvor entdeckte ein Landwirt wie Rauch aus einer Laube in einer Gartenkolonie am Güterbahnhof aufstieg und informierte die Regionale Leitstelle. Es ist kein Großbrand, doch stellt er die Hessisch Oldendorfer Brandschützer vor eine nicht so einfache Aufgabe. Gründe: Die fehlende Wasserversorgung auf freier Pläne und ein kräftig wehender Ostwind, der reichlich Sauerstoff in die Flammen bläst. Als Einsatzleiter Tobias Ebbighausen den Brandort erreicht, weiß der Feuerwehrmann aus Barksen sofort, dass nur mit dem zur Verfügung stehenden Wasser aus dem Hessisch Oldendorfer Tankfahrlöschfahrzeug dem Feuer nicht beizukommen ist. Die Führungskraft lässt sofort nachalarmieren. Tankfahrzeuge aus Heßlingen und Fischbeck werden in die Kernstadt geschickt. Auch weitere Atemschutzgeräteträger aus Barksen, Welsede und Großenwieden werden gerufen, sollen erschöpfte Kollegen ablösen. Bei dem starken Wind bilden die Feuerwehrleute bilden zwei Trupps. Von verschiedenen Seiten gehen sie gegen die Flammen vor. Andere Einsatzkräfte legen eine lange Schlauchleitung bis in den vom Feuer betroffenen Garten. Wasser kann nun zusätzlich von einem im Westerfeld verfügbaren Hydranten gefördert werden.

Einen Teil der Hütte können die Feuerwehrleute retten, der Rest ist verbrannt. Noch während der Löscharbeiten schlagen Kripobeamte der Tatortgruppe auf. Sie versuchen, die Brandursache zu ermitteln. Eine Stunde vor Ausbruch des Feuers soll der Besitzer noch im Garten gewesen sein, ist von Gartennachbarn zu hören. Es soll ein Schaden von etwa 2000 Euro entstanden sein.



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