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Feuerwehren löschen nächtlichen Brand / Tatort-Gruppe hat Ermittlungen aufgenommen

Flammen und Rauch am Sintelsberg

TÜNDERN. Nachbarn hörten es in der Nacht knistern. Als sie nach dem Rechten schauten, sahen sie Flammen lodern und Rauch aufsteigen. In der Kolonie „Am Hastebach“ am Sintelsberg brannte ein aus Backsteinen gebautes Gartenhaus lichterloh.

veröffentlicht am 25.08.2016 um 11:22 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:00 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Der erste Notruf ging am späten Mittwochabend um 23.40 Uhr in der Leitstelle ein. Der Disponent schickte sofort den Löschzug der Hamelner Wachbereitschaft und die Feuerwehr Tündern zum Brandort. Als die Helfer das Grundstück erreichten, war der Dachstuhl bereits eingestürzt. Auch ein an das Massivhaus angebauter Holzschuppen war beinahe weggebrannt. Das Feuer hatte bereits auf einen Sichtschutzzaun übergegriffen. Eine 60 Meter lange Schlauchleitung wurde verlegt, Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug in die Flammen gespritzt. Einsatzleiter Jan Loges forderte ein zweites Tanklöschfahrzeug an. Die Leitstelle schickte die Feuerwehr Kirchohsen zum Sintelsberg – die Freiwilligen brachten Löschwasser-Nachschub. In der Zwischenzeit hatten Freiwillige aus Tündern eine weitere Förderleitung verlegt und Wasser aus dem Hastebach entnommen. Weil der Verdacht bestand, dass Welleternit-Platten geplatzt waren, ordnete Brandoberamtsrat Andreas Zerbe an, dass die Einsatzkräfte schweren Atemschutz anlegen müssen. „Man weiß nie, ob Asbest verarbeitet wurde“, begründet der Leiter der Hauptamtlichen Wachbereitschaft diese Maßnahme. „Sicher ist sicher.“
Gegen 1 Uhr war das Feuer gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera ließ Oberbrandmeister Loges vorsorglich nach versteckten Brandnestern suchen. Hitzequellen wurden weder in der Ruine noch in der Nachbarschaft entdeckt. Ein Team der Tatort-Gruppe suchte nach Spuren. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt.
Ein weiterer Einsatz führte haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Hamelner Feuerwehr zu einem Seniorenheim an der Holtenser Landstraße. Dort hatte am Donnerstag gegen 10 Uhr ein Rauchmelder ausgelöst. Die Erkundung der zunächst unklaren Lage ergab: Wasserdampf, der aus einer Spülmaschine aufgestiegen war, hatte die Brandmeldeanlage aktiviert.

Foto: ube


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