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Einsatzkräfte rückten zum Hohenstein aus / Offenbar Lagerfeuer

Flammen an der Teufelskanzel

ZERSEN. Ein Brand am Hohenstein sorgte am Samstagabend für einen längeren Einsatz der Feuerwehr. Gegen 16.45 Uhr waren einem Zeugen von Barksen aus sichtbare Flammen in der Nähe der Teufelskanzel aufgefallen. Wenig später rückten Feuerwehrkräfte aus fünf Ortsteilen zu einem Sammelpunkt an der Baxmannbaude im Blutbachtal aus, von wo aus Löschmannschaften auf den Hohenstein fuhren.

veröffentlicht am 23.12.2018 um 13:39 Uhr
aktualisiert am 10.01.2019 um 15:30 Uhr

Aufwendiger Einsatz in unwegsamem Gelände: Brandschützer erkunden die Lage. Foto: Feuerwehr
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Auf dem Gipfel entdeckten die Kräfte tatsächlich ein loderndes Feuer. Zu erreichen war die Feuerstelle auf einer Felsnase am sogenannten Hirschsprung allerdings nicht. In der Dunkelheit war kein Weg auszumachen.

„Der Pfad an der circa 60 Meter hohen Steilwand ist im Dunkeln ohne präzise Ortskenntnisse viel zu gefährlich und wegen Abbruchgefahr gesperrt“, sagte Tobias Ebbighausen. Der Einsatzleiter ließ die Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr nachalarmieren. Deren Fluggeräte sind mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, können auch bei Dunkelheit fliegen. Kurz darauf war das Feuer von selbst erloschen, somit auch ein von den Piloten benötigter Orientierungspunkt. Neben starken Windböen der Grund, weshalb die Drohne am Boden bleiben musste.

Gemeinsam mit einem Waldbrandbeauftragten – einem Förster, der das Gebiet sehr gut kennt – machten sich zwei Trupps auf den Weg und kontrollierten die Brandstelle. Aufgrund der Wettersituation – es hatte den Tag über stark geregnet – und der vor Ort vorgefundenen Lage schien es kaum möglich, dass das Feuer auf natürlich Weise entstanden war. Ob es sich möglicherweise um ein entzündetes Lagerfeuer handelte, sollen Ermittlungen der Polizei aufzeigen.



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