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Schon wieder Brandstiftung / Rauchsäule war sogar von Hameln aus zu sehen

Fischbeck: Schutzhütte für Angler zum dritten Mal angezündet

FISCHBECK. Die Rauchsäule war schwarz und riesig – man konnte sie schon von Hameln aus sehen. Zunächst wusste niemand, was am Dienstag gegen 12.15 Uhr an den Fischbecker Teichen brannte. Als die Löschmannschaften den Brandort an der Lachemer Straße erreichten, stellten sie fest, dass auf einem umzäunten Teichgelände eine Schutzhütte für Angler in Flammen stand.

veröffentlicht am 23.08.2016 um 17:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Ulrich Behmann

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Wieder einmal. Das Feuer war bereits auf eine 15 Meter hohe Tanne übergegriffen. Von dem Holzhaus blieben nur verkohlte Balken und Stahlstützen übrig. Die Feuerwehren Fischbeck und Hessisch Oldendorf hatten den Brand rasch unter Kontrolle; die zur Unterstützung angeforderten Wehren aus Weibeck, Höfingen und Bensen mussten nicht mehr ausrücken. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 10 000 Euro. Ermittler suchten nach Spuren. „Aufgrund der Gesamtumstände ermitteln wir wegen einer vorsätzlichen Brandstiftung“, erzählt Oberkommissar Jens Petersen. Der Tatort wurde beschlagnahmt.

Bereits am Nachmittag des 16. September 2013 hatte ein Brandstifter die Fischerhütte angezündet. Zehn Jahre zuvor sei das Holzhaus schon einmal angesteckt worden, erzählte seinerzeit ein Sportfischer. Das Motiv der Taten ist unbekannt.

Als die Feuerwehr eintraf, war die Schutzhütte bereits niedergebrannt. Foto: ebb


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