weather-image

Wohnung verqualmt – drei Feuerwehren und ein Notarztteam rücken aus

Feuerwehrmann bringt Seniorin in Sicherheit

KIRCHOHSEN. Die ersten Informationen, die die Regionalleitstelle den Freiwilligen aus Kirchohsen, Grohnde und Amelgatzen mit auf den Weg zur Straße „Eulenflucht“ in Kirchohsen gegeben hatte, ließen Schlimmstes befürchten – die Alarmmeldung lautete: „Feuer in Wohnung! Menschenleben in Gefahr! Rauch dringt aus Fenster, Tür ist warm.“

veröffentlicht am 27.06.2018 um 13:17 Uhr

270_0900_98039_lkae101_ube_2806.jpg
Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Eine Nachbarin hatte am Dienstagabend um 20.50 Uhr den Notruf gewählt, nachdem sie gesehen hatte, dass Qualm aufstieg. Die Mieterin öffne nicht, hatte die Emmerthalerin dem Disponenten noch mitgeteilt. Frank Melde, stellvertretender Gemeindebrandmeister von Emmerthal, traf als erster am Brandort ein. Er lief hinauf in die erste Etage, klingelte, klopfte – und brachte schließlich eine 80 Jahre alte Frau in Sicherheit. „Die Wohnung war verqualmt“, erzählt Melde. Die dreiköpfige Besatzung eines Intensivtransportwagens des DRK – darunter ein Notarzt – kümmerte sich um die Seniorin.

Feuerwehr-Trupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, erkundeten derweil die zunächst unklare Lage. Schnell konnten die Löschmannschaften „Feuer aus!“ melden, denn nach Angaben von Einsatzleiter Thomas Feldmann war lediglich Essen angebrannt. Fettspritzer, die wohl auf die heiße Herdplatte gespritzt waren, dürften zusätzlich für die starke Verqualmung gesorgt haben.

Fast alle Bewohner des Mehrfamilienhauses standen bei Eintreffen der Feuerwehr vor dem Gebäude, lediglich ein Mann hielt sich noch im Erdgeschoss auf. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass auch er vorsorglich nach draußen kam.

Mit einem Hochleistungslüfter erzeugten Helfer Überdruck, sodass die Rauchgase durch geöffnete Fenster rasch ins Freie gedrückt werden konnten.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt