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Feuerwehreinsatz in Hamelner Spielhalle

HAMELN. Am frühen Morgen war es weißer Qualm, der die Feuerwehr auf den Plan rief. Stunden später rückten die Brandschützer aus, weil eine schwarze Rauchwolke gesichtet wurde. Groß eingreifen mussten die Feuerwehrleute bei beiden Einsätzen nicht.

veröffentlicht am 10.07.2018 um 18:17 Uhr

Heller Nebel zieht aus den Räumer einer Spielhalle. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Gegen 5.30 Uhr fuhren Löschmannschaften der Hamelner Wachbereitschaft und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Klein Berkel zu einer Spielhalle an der Werkstraße. In der Einsatzmeldung hieß es, dass weißer Qualm aus dem Gebäude zieht. Das ist eigentlich ein sicheres Zeichen, dass es tatsächlich brennt. Bei der Anfahrt vermuteten einige Feuerwehrleute, dass es sich bei dem gemeldeten Qualm nicht unbedingt um Rauch handeln muss. Sie erinnerten sich an einen Einsatz in der selben Spielothek, bei dem eine spezielle Anlage die Räume vernebelt hatte. Die Einsatzkräfte sollten recht haben. Es stellte sich schnell heraus, dass es nicht brannte.

Quelle der wabernden Dunstwolken war eine ausgelöste Vernebelungsanlage. Diese Einrichtung soll Einbrechern bei ihrem Vorgehen die Sicht nehmen und ihnen die Orientierung erschweren. Die Sichtweite nach einer Nebelauslösung beträgt bei einigen Anlagen nur etwa 20 Zentimeter. Am Dienstag löste die Vernebelungsanlage ohne erkennbaren Grund aus. Die Feuerwehr brachte einen Lüfter in Stellung und drückte den Dunst aus dem Gebäude.

Gegen 15 Uhr rückten die Kräfte zu einem Einsatz an der Kuhbrückenstraße aus. Der Leitstelle war gemeldet worden, dass eine dunkle Rauchsäule unweit der Straße aufsteige. Einen Brand entdeckten die Feuerwehr nicht. Sie vermuteten, dass der Anrufer den Rauch einer im Industriegebiet lodernden Fackel gesehen hatte.



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