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Brandalarme und Hilfeleistungen

Feuerwehr muss siebenmal ausrücken

HAMELN. In diesem Jahr sind die Freiwilligen der Feuerwehr Hameln gefordert wie selten zuvor – ehrenamtliche Helfer der vier Züge wurden bereits 217-mal alarmiert. Aber auch die rund um die Uhr besetzte Wachbereitschaft fährt an manchen Tagen von einem Einsatz zum nächsten.

veröffentlicht am 28.10.2016 um 16:02 Uhr

Ulrich Behmann

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Am Donnerstag gab es wieder einmal viel zu tun. Zwischen 5.45 Uhr und 23.15 Uhr rückten die Männer siebenmal aus. Neben einem böswilligen Alarm (eingeschlagener Feuermelder) am 164er Ring, piepten in einer Wohnung an der Straße Langes Kreuz gleich zweimal Rauchmelder ohne erkennbaren Grund – um 12.20 Uhr und um 23.15 Uhr. Zwischendurch wurde der Rettungsdienst unterstützt: Feuerwehrleute halfen Sanis beim Tragen eines Patienten. In Holtensen versuchte die Feuerwehr, die Ursache für die Verfärbung der Beeke zu ermitteln. Am Abend qualmte es am Guten Ort. Im Schein der Straßenlaternen waren die Rauchschwaden gut zu erkennen. Eine Fußgängerin alarmierte um 18.45 Uhr den Löschzug. Hauptbrandmeister Michael Wömpener und seiner Männer suchten den Brandort – sie kontrollierten zwei Wohnungen, setzten sogar eine Wärmebildkamera ein. Danach stand fest: Jemand hatte in seinem Ofen Braunkohle-Briketts verbrannt. Der Qualm aus dem Schlot war vom Wind zu Boden gedrückt worden. Um 20.15 Uhr brannte an der Bäckerstraße ein Abfallbehälter. Mit Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug wurden die Flammen erstickt, bevor sie größeren Schaden anrichten konnten.



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