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Diesel-Leitung aufgerissen

Feuerwehr im Umwelt-Einsatz

WANGELIST. Experten der Hamelner Feuerwehr haben am Montagvormittag einen drohenden Umweltschaden verhindert. Die Männer dichteten einen Gully-Schacht auf der Riepenstraße mit einem Pressluft-Ballon ab, bauten einen kleinen Damm aus Bindemitteln und stopften ein Leck in einer Treibstoff-Leitung eines Lastwagens.

veröffentlicht am 08.08.2016 um 08:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:03 Uhr

Ulrich Behmann

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Der Fahrer des Transporters war gegen 7.40 Uhr von der Straße „Am Riepenbach“ nach links auf die Riepenstraße abgebogen. Dabei setzte der Lkw auf einer Bordsteinkante auf. Folge: Die Treibstoff-Leitung, die mit zwei je 800-Liter-Tanks verbunden ist, riss auf. Diesel lief auf die abschüssige Straße. Der Lkw-Fahrer reagierte richtig: Er stellte den Havaristen so weit wie möglich von einem Kanaleinlauf entfernt ab und rief umgehend die Feuerwehr. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte waren schnell zur Stelle. Ein Entsorgungsbetrieb brachte einen Auffangbehälter zum Einsatzort. „Wäre Diesel in den Oberflächenwasser-Kanal gelaufen, hätte der Treibstoff in die Weser gelangen können“, erklärt Hauptbrandmeister Michael Wömpener. Gemeinsam mit Monteuren eines Reparatur-Notdienstes ersetzten die Feuerwehrleute die aufgerissene Kraftstoffleitung durch eine neue. Der Lastwagen konnte danach seine Fahrt fortsetzen. Anschließend machten die Helfer den ausgelaufenen Diesel-Kraftstoff unschädlich. „Die Riepenstraße war etwa zwei Stunden gesperrt.



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