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Insektenspray, Wasserdampf und feine Nasen

Feuerwehr fährt von Einsatz zu Einsatz

HAMELN. Innerhalb von nur einer Stunde ist die Hamelner Feuerwehr am Mittwoch zu zwei Einsätzen in der Innenstadt ausgerückt. Allerdings handelte es sich um Fehlalarme.

veröffentlicht am 17.08.2016 um 16:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Ulrich Behmann

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Um kurz nach zehn hatte die Brandmeldeanlage eines Seniorenheims am 164er Ring Alarm ausgelöst. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte besetzten ihre Fahrzeuge. Martinshörner waren zu hören. Die Männer des Löschzuges der Wachbereitschaft erkundeten die Lage. Schnell stand fest: Insektenspray hatte einen Rauchmelder aktiviert. Der feine Sprühnebel sei von einem Gang in einen Keller, in dem sich ein optischer Melder befindet, gezogen“, erklärt Hauptbrandmeister Michael Wömpener. Gegen 10.45 Uhr wurde die Feuerwehr gebeten, in einem Gebäude der Sparkasse Hameln-Weserbergland nach einem möglichen Schwelbrand zu suchen. In einem Büro an der Heiliggeiststraße rieche es nach verschmortem Kunststoff, hieß es. Die Helfer suchten mit einer Wärmebildkamera nach einer Hitzequelle. „Wir haben zum Glück weder etwas gesehen noch gerochen“, sagte Wömpener. Allerdings war bereits gelüftet worden.

Um 14.51 Uhr war der Löschzug abermals unterwegs – wieder kam der Feueralarm aus einem Seniorenheim. In einem Bewohnerzimmer an der Holtenser Landstraße sei Wasser zum Kochen gebracht worden, berichtete Wömpener. Der Dampf habe einen Rauchmelder aktiviert.



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